05. September 2019 / 20:49 Uhr

Herber Rückschlag! SC DHfK Leipzig unterliegt klar in Ludwigshafen

Herber Rückschlag! SC DHfK Leipzig unterliegt klar in Ludwigshafen

Christian Dittmar
Leipziger Volkszeitung
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Kaum ein Durchkommen gab es für Kreisläufer Alen Milosevic und den SC DHfK Leipzig gegen die bewegliche Abwehr der Eulen Ludwigshafen. © Rainer Justen
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Nach drei Siegen in Serie ist der SC DHfK Leipzig hart auf dem Boden gelandet. Die Grün-Weißen unterlagen nach einer über weite Strecken schwachen Leistung gegen den stark aufspielenden Außenseiter aus Ludwigshafen mit 27:34. 

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Ludwigshafen. Das war nichts! Die Handballer des SC DHfK Leipzig haben nach drei Siegen in den ersten drei Bundesligaspielen am Donnerstagabend die erste Niederlage in dieser Saison kassiert. Und die war beim 27:34 (12:16) beim bis dahin Tabellenvorletzten Eulen Ludwigshafen auch mehr als verdient. Mit der Rückkehr an die Tabellenspitze wurde es damit auch nichts, stattdessen bleiben die Sachsen (zumindest bis zum Wochenende) auf Platz vier.

Leipzig kommt erneut nur schwer in die Partie

Fast schon traditionellerweise legten die Leipziger einen Stotterstart hin. Nach sieben Minuten stand es 1:4, ehe Joel Birlehm im DHfK-Kasten aufdrehte und auch die Offensive um Marko Mamic und Franz Semper, der das 5:4 markierte (11.), ins Rollen kam. Bis zur Mitte der ersten Hälfte ging es so weiter. Doch wer erwartet hatte, dass der SC DHfK gegen die noch punktlosen Eulen nun davonziehen würde, sah sich getäuscht. Nach mehreren Treffern des Ludwigshafener Talents Max Neuhaus stand es plötzlich 11:16 gegen die Gäste.

JETZT Durchklicken: Die Bilder der 27:34-Auswärtsniederlage gegen Ludwigshafen!

Eulen Ludwigshafen - SC DHfK Leipzig (34:27) Zur Galerie
Eulen Ludwigshafen - SC DHfK Leipzig (34:27) ©
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„Mit ein bisschen mehr Geduld lassen wir den Ball länger laufen“, hatte DHfK-Torjäger Philipp Weber in der Auszeit gefordert. Doch nur die Hausherren ließen den Ball laufen und die überraschten Leipziger zur Pause mit einem 12:16 zurück.

SC DHfK bricht am Ende auseinander

Der Fast-Absteiger der Vorsaison zeigte auch im zweiten Durchgang eine bärenstarke Leistung. Die Grün-Weißen – nun mit Jens Vortmann im Tor – kamen zwar zwischenzeitlich auf zwei Tore ran (16:18/37.), doch kurz danach führten die Rheinländer wieder mit vier (22:18/42.).

DHfK-Coach André Haber brachte jetzt Jungspund Luca Witzke, der für etwas frischen Wind im Leipziger Angriff sorgte (22:24/44.). Es sollte aber nur ein laues Lüftchen bleiben. Auch wegen einiger strittiger Schiedsrichterentscheidungen setzte sich Ludwigshafen fünf Minuten vor Schluss mit 30:24 ab. Weder Vortmann noch Birlehm bekamen nun einen Ball zu fassen. Spätestens beim 32:26 (57.) war die Partie entschieden.

Leipzigs Trainer war nach Spielende entsprechend verstimmt: "Wir waren in der Startphase gut drin und laden Ludwigshafen dann ein. Wir hatten heute einfach zu viele Ausfälle. Wir haben 13 Fehler gemacht und deswegen völlig zurecht verloren. Hoffentlich sind wir demütig genug, um damit umzugehen."

SC DHfK Leipzig: Birlehm, Vortmann; Wiesmach 6/2, Semper 5, Mamic 4, Ph. Weber 4, Binder 2, Esche 1, M. Gebala 1, Janke 1, Milosevic 1, Roscheck 1, Witzke 1

Ludwigshafen: Durak 8/3, Dietrich 5, Jer. Müller 5, Neuhaus 5, Mappes 3, Scholz 3, Falk 2, Hofmann 2, Stüber 1

Schiedsrichter: Christian vom Dorff (Kaarst)/Fabian vom Dorff (Kaarst)

Zuschauer: 1912

Strafen: 8:0 Minuten

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