24. Juli 2019 / 22:36 Uhr

Bericht: Möglicher Hoeneß-Nachfolger Herbert Hainer sollte DFB-Präsident werden

Bericht: Möglicher Hoeneß-Nachfolger Herbert Hainer sollte DFB-Präsident werden

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Sie kennen und schätzen sich: Uli Hoeneß und sein möglicher Nachfolger als Bayern-Präsident Herbert Hainer.
Sie kennen und schätzen sich: Uli Hoeneß und sein möglicher Nachfolger als Bayern-Präsident Herbert Hainer. © imago images / Ulmer/Cremer
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Herbert Hainer gilt als Nachfolge-Kandidat von Uli Hoeneß, sollte dieser sein Amt als Präsident beim FC Bayern München im November niederlegen. Wie die "Bild" nun berichtet, sollte Hainer in diesem Jahr schon einmal Präsident werden - vom DFB.

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Diesen Namen sollten sich Fußball- und Bayern-Fans merken: Herbert Hainer wird als Nachfolger von FC-Bayern-Präsident Uli Hoeneß gehandelt, sollte dieser - wie berichtet - seine Tätigkeit beim deutschen Rekordmeister im November beenden. Der ehemalige Chef des Sportartikel-Weltkonzerns Adidas (von 2001 bis 2016) gilt als langjähriger Intimus Hoeneß' und ist ein gefragter Manager - und das offenbar auch beim DFB: Wie die Bild behauptet, soll der 65-Jährige vor einigen Wochen die Anfrage des DFB erhalten haben, Nachfolger von Reinhard Grindel als DFB-Präsident zu werden. Hainer hätte jedoch dankend abgelehnt.

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Uli Hoeneß und der FC Bayern - zwei Namen, die für viele Fans untrennbar miteinander verbunden sind. Das ist die Zeit des ehemaligen Nationalspielers seit seinem Amtsantritt als Bayern-Verantwortlicher in Bildern.
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Uli Hoeneß und der FC Bayern - zwei Namen, die für viele Fans untrennbar miteinander verbunden sind. Das ist die Zeit des ehemaligen Nationalspielers seit seinem Amtsantritt als Bayern-Verantwortlicher in Bildern. ©
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DFB sucht neuen Präsidenten: Herbert Hainer entspricht Profil

Im April war Grindel nach einer Reihe von Verfehlungen zurückgetreten. Der DFB hat seinen ursprünglichen Fahrplan schon geändert und die Nominierungsfrist auf den 1. August nach hinten verschoben. Der gemeinsame Kandidat des DFB und der DFL soll "zu einem zeitgemäßen Anforderungsprofil passen“, sagte Reinhard Rauball, zusammen mit Rainer Koch Interimspräsident, zuletzt. Gewählt werden soll der neue Mann oder die erste Frau an der Spitze des DFB beim Bundestag am 27. September in Frankfurt am Main. „Angesichts eines dreistelligen Millionenumsatzes ist meiner Meinung nach eine klare Managementstruktur erforderlich“, sagte Rauball.

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Eine Job-Beschreibung, die perfekt zu Herbert Hainer passt. 15 Jahre und sieben Monate stand Hainer Adidas zwischen 2001 und 2016 vor, niemand „regierte“ länger an der Spitze eines DAX-Konzerns. Der Deutsche verhalf dem Adidas zu großen Erfolgen, indem er sich auf die Topstars und Topvereine der Branche konzentrierte – und sich auf die Märkte in Russland und China stürzte. 2001 macht er Adidas durch den Kauf von seinerzeit 10 Prozent an der FC Bayern München AG zum Anteilseigner. Kostenpunkt: 150 Millionen Mark.

Als Hoeneß-Nachfolger: Herbert Hainer war bereits Aufsichtsratsvorsitzender des FC Bayern

Wird Hainer statt DFB-Präsident nun Bayern-Präsident? Sollte sich der Bild-Bericht vom Dienstag bestätigen und sich Hoeneß tatsächlich im November vom Posten des Präsidenten und Aufsichtsratsvorsitzenden zurückziehen, wäre zumindest letzterer für Hainer. Der gebürtige Dingolfinger, bereits seit 2002 stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender beim FC Bayern, sprang am 14. März 2014 schon einmal als Vorsitzender für den wegen Steuerhinterziehung verurteilten Hoeneß ein.

Unser Porträt zu Herbert Hainer

Am 8. September 2014 legte er das Amt auf eigenen Wunsch wieder nieder – Karl Hopfner, seinerzeit auch Bayern-Präsident, übernahm. Doch Hainer stand dem Verein auch weiterhin als Stellvertreter des Aufsichtsratschefs zur Verfügung. Nun soll ihn Hoeneß, der 2016 das Amt des Präsidenten und 2017 das Amt des Aufsichtsratsvorsitzenden von Hopfner zurück übernahm, seinen Freund angeblich erneut für seine Nachfolger vorschlagen, diesmal für beide Ämter.

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