07. Dezember 2019 / 16:56 Uhr

Herbstmeister! Aufsteiger RSV Eintracht besiegt den SVA (mit Galerie) 

Herbstmeister! Aufsteiger RSV Eintracht besiegt den SVA (mit Galerie) 

Maximilian Krone
Märkische Allgemeine Zeitung
RSV-Coach Patrick Hinze spricht zu seiner Mannschaft.
Krönten sich mit einem deutlichen Erfolg gegen den Oberliga-Absteiger zum Herbstmeister: Der RSV Eintracht und Trainer Patrick Hinze (M.). © Benjamin Feller
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Brandenburgliga: Die Kicker von Coach Patrick Hinze beenden das Jahr 2019 ohne eine einzige Heimniederlage in der Liga.

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RSV Eintracht - SV Altlüdersdorf 3:0 (1:0). Tore: 1:0 Julian Rauch (23.), 2:0 Levi Böttcher (65.), 3:0 Torben Neubauer (90.+4, Strafstoßtor). Gelb-Rote Karte: Michal Marcin Macuk (90.+2). Zuschauer: 135.

135 Zuschauer ließen sich auf dem Sportplatz an der Heinrich-Zille-Straße in Stahnsdorf das Angebot des RSV, bei dem es zu jeder Eintrittskarte einen Glühwein und eine Bratwurst spendiert gab, nicht nehmen. Bereut haben werden es wohl nur die Zuschauer, die es mit den Gästen aus Altlüdersdorf gehalten haben. Mit einer souveränen Leistung besiegte der RSV Eintracht im letzten Heimspiel des Jahres den Oberliga-Absteiger mit 3:0 (1:0).

In Bildern: RSV Eintracht siegt mit 3:0 gegen den SV Altlüdersdorf.

Der RSV Eintracht (rote Trikots) siegt im letzten Heimspiel des Jahres mit 3:0 gegen Oberliga-Absteiger SV Altlüdersdorf. Zur Galerie
Der RSV Eintracht (rote Trikots) siegt im letzten Heimspiel des Jahres mit 3:0 gegen Oberliga-Absteiger SV Altlüdersdorf. © Benjamin Feller

RSV-Coach Patrick Hinze wusste, dass die Kicker aus Altlüdersdorf gern den Ball haben und konzentrierte sich mit seinem Team zumeist auf das starke Umschaltspiel. Dem Treffer von Julian Rauch zum 1:0 ging dabei jedoch eine starke Kombination voraus, bei der Levi Böttcher den Ball vor dem Tor nur noch querlegen musste (23.). Von Altlüdersdorf kam wenig und so ging es mit der 1:0-Führung in die Pause.

Aus dieser kam der RSV erneut stärker und erzielte nach 65 Minuten den Treffer zum 2:0, diesmal so, wie es sich der Coach der Stahnsdorfer vorgestellt hatte. Nach einem schnellen Konter spitzelte Rauch den Ball auf Böttcher durch, der den Torwart umkurvte und nur noch einschieben musste. Den Schlusspunkt setzte Torben Neubauer, der in der Nachspielzeit einen Strafstoß souverän verwandelte. "Das war eine Riesenleistung", erzählte Hinze nach der Partie, "taktisch sehr clever und sehr diszipliniert."

Aktuelles aus dem Fußballkreis Havelland

Der RSV beendet das Kalenderjahr 2019 damit ohne Heimniederlage in der Liga. Lediglich am ersten Spieltag der Brandenburgliga-Saison teilte man sich die Punkte beim 2:2-Remis gegen Blau-Weiß Petershagen-Eggersdorf. Mit 35 Punkten aus 14 Spielen stehen die Stahnsdorfer mit acht Zählern Vorsprung auf dem ersten Tabellenplatz und können die Aufstiegsambitionen gar nicht mehr klein reden. Auch der RSV-Coach hat dafür seine ganz eigene Erklärung: "Ich sage meinen Spielern immer, dass man nichts im Sport zu suchen hat, wenn man nicht jedes Spiel gewinnen will. Wenn wir das bestmöglich schaffen, sind wir automatisch vorne."

Trotzdem ist Hinze klar, dass die Rückserie kein Zuckerschlecken wird: "Uns steht eine richtig schwierige Rückserie bevor, da die Gegner uns kennen und besser einschätzen können." Zum Abschluss der Hinserie gastiert der RSV am 14. Dezember (13 Uhr) bei Schlusslicht SV Falkensee-Finkenkrug

RSV Eintracht: Hemicker – Ring, Buchholz, Stachnik – Heinze, T. Schönfuß (86. Dräger), Kausch, Ronis (77. Neubauer) , Kruska (90. Herter) – Böttcher (89. Olff), Rauch.