06. August 2019 / 16:43 Uhr

Herkules-Aufgabe für Clauen: Schwicheldt kommt

Herkules-Aufgabe für Clauen: Schwicheldt kommt

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Coach Mathias Buchmann hofft, dass er mit dem TSV Clauen/Soßmar dem Kreisliga-Spitzenreiter aus Schwicheldt Paroli bieten kann.
Coach Mathias Buchmann hofft, dass er mit dem TSV Clauen/Soßmar dem Kreisliga-Spitzenreiter aus Schwicheldt Paroli bieten kann. © Massel
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„Auf uns wartet eine Herkules-Aufgabe“, erklärt Clauens Coach Mathias Buchmann, der mit seiner Elf in der zweiten Runde des Härke-Pokal-Wettbewerbs den Kreisliga-Top-Favoriten aus Schwicheldt empfängt. Zudem kommt es unter anderem auch noch zum Duell zweier Fußball-Bezirksligisten: Aufsteiger VfB Peine erwartet den TSV Wendezelle.

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Acht Mannschaften sind noch im Wettbewerb vertreten. Sie spielen um den Einzug ins Halbfinale, das am 21. August ausgetragen wird.

TSV Clauen/Soßmar – RW Schwicheldt (Mittwoch, 19 Uhr). Wie es sich anfühlt, den Härke-Pokal-Wettbewerb zu gewinnen, das weiß der Coach der Gastgeber. Denn vor fast genau acht Jahren gewann Mathias Buchmann als Trainer des TSV Dungelbeck den Pott, besiegte er doch im Endspiel überraschend den SV Lengede nach Elfmeterschießen – SVL-Coach damals war Christian Gleich.

Am Mittwoch nun treffen die beiden Übungsleiter erneut aufeinander. „Allerdings sind die Voraussetzungen diesmal andere als 2011“, erklärt Buchmann. Dungelbeck sei ein Team mit vielen gestandenen und abgeklärten Spielern gewesen. „Hier in Clauen dagegen habe ich sehr viele junge Spieler, die erst einmal Erfahrungen sammeln müssen.“ Hinzu kommt, „dass Schwicheldt zwei Klassen höher spielt und ein Top-Team in der Kreisliga ist“.

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Bange ist ihm dennoch keineswegs. „Denn meine Mannschaft hat ebenfalls Qualitäten.“ Dazu gehört auch der Teamgeist. „Der ist riesig“, lobt Buchmann. „Es ist eine eingeschworene Truppe, in der jeder bereit ist, für den anderen zu laufen und zu kämpfen.“ Trotzdem gehe sein Team als klarer Außenseiter in die Partie. „Das Gute allerdings ist, dass wir nichts zu verlieren haben“, sagt Buchmann, der die Rot-Weißen am Sonntag bei deren 4:0-Erfolg in Equord beobachtet hat. Seine Erkenntnis: „Eine richtig starke Truppe, die immer versucht, schnell zu spielen.“

Deshalb sei es auch enorm wichtig, „nicht schlafmützig zu sein und die Räume eng zu machen“. Zudem setzt er auch auf die Unterstützung der Fans. „Wir hoffen auf einen vollen Sportplatz – diese Atmosphäre sollen die Jungs aufsaugen und genießen“, sagt Buchmann, dessen Vorfreude auf die Partie groß ist. „Für uns ist das ein Highlight.“ Entsprechend hat sich die Mannschaft auch viel vorgenommen. „Die Jungs werden richtig Gas geben – und wer weiß, vielleicht reicht es ja zu einer Überraschung. Chancenlos sind wir jedenfalls nicht.“

VfB Peine – TSV Wendezelle (Mittwoch, 19 Uhr). Während der TSV vor drei Tagen zum Saisonauftakt in Hondelage unterlag, startete der VfB mit einem 5:2-Heimerfolg gegen den FC Wenden. Ein Maßstab sei das jedoch keineswegs, warnt Peines Coach Bünjamin Tosun. „Die Ergebnisse haben nicht viel zu sagen, da die Ausgangslage eine ganz andere ist als am Sonntag“, sagt Tosun, der im Vergleich zur Auftaktpartie einige Änderungen vornehmen wird. Unter anderem auf der Torwart-Position. Weil Dave Stets (verletzt) und Lütfü Tosun (privat verhindert) fehlen, steht Ü40-Keeper Christian Wöhrle zwischen den Pfosten. „Zudem kommen einige Spieler zum Zug, die am Sonntag nicht dabei waren – sie können sich nun beweisen“, erläutert Tosun.

Doch unabhängig davon: „Die Aufgabe wird richtig schwer. Denn Wendezelle ist eine gestandene Bezirksliga-Mannschaft, die einen klaren Plan hat und weiß, wie man solche Spiele bestreitet. Es ist ein Gegner, der uns alles abverlangen wird.“ Ziel ist es trotzdem, „in die nächste Runde einzuziehen“.

Selbiges möchte auch der Gast. „Wir wollen ins Halbfinale“, erklärt TSV-Coach Thomas Mainka. Dass das nicht einfach wird, „ist uns bewusst, da der VfB eine sehr talentierte und fußballerisch starke Mannschaft hat“, lobt er. Dennoch wird er seine Vorgaben nicht ändern. „Wir wollen versuchen, unser System durchzubringen und dem Spiel unseren Stempel aufzudrücken – die Qualität dazu haben wir“, sagt Manika, für den eines schon vorab feststeht. „Es wird eine interessante Partie.“

Vor allem für zwei Wendezeller: Denn Markus Reiff und Sven Kiontke trugen mit dazu bei, dass der VfB im Juni die Meisterschaft in der Kreisliga holte – am Mittwoch nun gibt es das erste Wiedersehen. „Beide freuen sich riesig darauf.“ Zwei, drei anderen Spielern hingegen gönnt Mainka eine Verschnaufpause. „Wir werden aber auf jeden Fall eine starke Elf auf dem Platz haben“, versichert er.

Außerdem spielen: TB Bortfeld – SV Teutonia Groß Lafferde, VfL Woltorf – Viktoria Woltwiesche (beide Mittwoch, 19 Uhr).

Von Peter Konrad

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