07. November 2019 / 15:43 Uhr

Hertha-Boss Preetz beklagt nach Pyro-Skandal wenig Einfluss auf Ticketvergabe

Hertha-Boss Preetz beklagt nach Pyro-Skandal wenig Einfluss auf Ticketvergabe

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Eine Rakete kommt beim Derby zwischen Union Berlin und Hertha BSC mitten auf dem Spielfeld herunter.
Eine Rakete kommt beim Derby zwischen Union Berlin und Hertha BSC mitten auf dem Spielfeld herunter. © dpa
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Nach dem Skandal-Derby gegen Union Berlin laufen die Untersuchungen, beiden Vereinen drohen empfindliche Strafen. Möglicherweise waren auch vereinsfremde Hooligans im Hertha-Block. Geschäftsführer Michael Preetz: „Wie in der Gruppe mit den Tickets umgegangen wird, darauf haben wir leider keinen Einfluss.“

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Geschäftsführer Michael Preetz hat nach den Vorgängen im Derby von Hertha BSC beim 1. FC Union Berlin die limitierten Einflüsse des Clubs bei Ticketvergabe erklärt. Nachdem laut einem Bericht des Senders rbb angeblich auch vereinsfremde Hooligans im Fan-Block der Hertha gewesen sein sollen, sagte Preetz am Donnerstag bei einer Pressekonferenz: „Uns standen 2400 Karten zur Verfügung, die nach einem Schlüssel verteilt wurden.“ Diese seien an die aktive Fanszene, Fanclubs und permanente Auswärtsfahrer gegangen. „Wie in der Gruppe mit den Tickets umgegangen wird, darauf haben wir leider keinen Einfluss“, betonte Preetz.

Derby Union gegen Hertha: Chaos vor dem Stadion an der Alten Försterei.

Vor dem Anpfiff des Derbys zwischen Union Berlin und Hertha BSC herrscht in Köpenick ein Verkehrschaos, teilweise zündeten die Fans Bengalos. Zur Galerie
Vor dem Anpfiff des Derbys zwischen Union Berlin und Hertha BSC herrscht in Köpenick ein Verkehrschaos, teilweise zündeten die Fans Bengalos. © Britta Pedersden/dpa
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Was einzelne Personen angehe, habe es Hertha nicht in der Hand gehabt, wer am Samstag im Stadion an der Alten Försterei gewesen sei. Die Hertha hatte die Partie mit 0:1 verloren. Mehrfach waren Pyros gezündet worden, dass erste Bundesliga-Derby in der Hauptstadt wäre beinahe abgebrochen worden. „Das hat mit Fußball nichts zu tun“, hatte Schiedsrichter Deniz Aytekin gesagt: „Das ist dann natürlich traurig, wenn so etwas passiert. Ich hoffe nicht, dass es einmal so weit kommt, dass ein Spieler oder Verantwortlicher getroffen wird.“ Leuchtraketen waren sogar auf und neben das Spielfeld geflogen.

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Derzeit würden zahlreiche Untersuchungen und Ermittlungen laufen, bestätigte Preetz. Der Verein muss sich ebenso wie Union beim Deutschen Fußball-Bund zu den Vorkommnissen äußeren. Ihnen drohen empfindliche Strafen.

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