22. März 2022 / 12:04 Uhr

Ex-Hertha-Profi Axel Kruse attackiert Windhorst: "Seit wann entscheidet der Investor, wer Präsident ist?"

Ex-Hertha-Profi Axel Kruse attackiert Windhorst: "Seit wann entscheidet der Investor, wer Präsident ist?"

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Ex-Hertha Profi Axel Kruse (l.) hat Klub-Investor Lars Windhorst mit harschen Worten kritisiert.
Ex-Hertha Profi Axel Kruse (l.) hat Klub-Investor Lars Windhorst mit harschen Worten kritisiert. © IMAGO/Bernd König/Matthias Koch (Montage)
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Dem ehemaligen Hertha-Profi Axel Kruse stoßen die Anschuldigungen von Investor Lars Windhorst gegen Klub-Präsident Werner Gegenbauer sauer auf. Der 54-Jährige kritisierte Windhorst für dessen Aussagen – teilweise mit deutlicher Wortwahl.

In scharfen Worten hat der frühere Hertha-Profi Axel Kruse Investor Lars Windhorst und dessen Aussagen über Klub-Präsident Werner Gegenbauer kritisiert. "Seit wann entscheidet denn der Investor, wer Präsident ist oder wer nicht?", sagte Kruse im RBB-Podcast "Hauptstadtderby" über Windhorst und wurde in seiner Wortwahl teilweise auch sehr heftig.

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Kruse bestätigte Windhorsts Aussage, dass es beim Bundesligisten aus der Hauptstadt viele Kritiker von Gegenbauer gebe. "Aber ich glaube, jetzt hat er ganz viele noch an die Seite von Werner Gegenbauer gebracht", sagte der 54-Jährige, der zwischen 1989 und 1991 sowie von 1996 bis 1998 für den Hauptstadtklub spielte. Auch heute ist er mit dem Verein unter anderem noch durch die Initiative "Fahnenträger" verbunden.

Am Sonntag, einen Tag nach dem sportlichen Befreiungsschlag durch das 3:0 gegen die TSG 1899 Hoffenheim, hatte Windhorst die Machtfrage bei der Hertha gestellt. Gegenbauer gehe es nicht um Erfolg, sondern um "Machterhalt", sagte Windhorst dem TV-Sender Bild. Der Hertha-Präsident behandele den Klub wie ein "persönliches Spielzeug", kritisierte Windhorst, der seit 2019 rund 375 Millionen Euro in die Hertha investiert hat. Er forderte die Fans des Vereins auf, Gegenbauer bei der anstehenden Mitgliederversammlung im Mai abzuwählen.

Kruse sagte, er finde es "schockierend, dass in Zeiten von 50+1 sich ein Investor hinstellt und sagt: Mit dem arbeite ich nicht mehr zusammen." Anstatt sich über das Spiel zu freuen, setze sich Windhorst hin "und zieht vom Leder und macht das alles wieder kaputt." Kruse glaubt: "Die meisten Mitglieder von uns steigen lieber ab, als den Verein in die Hand von Lars Windhorst zu geben."

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