23. November 2021 / 09:31 Uhr

Geschäftsführer Bobic bestätigt: Kein Gehalt für ungeimpfte Hertha-Profis in Quarantäne

Geschäftsführer Bobic bestätigt: Kein Gehalt für ungeimpfte Hertha-Profis in Quarantäne

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
 Hertha-Geschäftsführer Fredi Bobic bestätigte die gezogenen Konsequenzen des Hauptstadtklubs.
Hertha-Geschäftsführer Fredi Bobic bestätigte die gezogenen Konsequenzen des Hauptstadtklubs. © IMAGO/Nordphoto (Montage)
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Was sich beim FC Bayern München anbahnt, ist bei Hertha BSC bereits seit Anfang des Monats Praxis. Der Hauptstadtklub zahlt für ungeimpfte Spieler im Quarantäne-Fall keinen Verdienstausfall aus. Das bestätigte Geschäftsführer Fredi Bobic am Dienstag.

Hertha BSC sanktioniert bereits seit Anfang des Monats ungeimpfte Profis im Fall einer Corona-Quarantäne. Das bestätigte Geschäftsführer Fredi Bobic. "Wir haben bereits seit dem 2. November bei uns durchgesetzt, dass ungeimpfte Spieler für den Zeitraum einer Quarantäne keinen Verdienstausfall von uns erhalten", wurde der 50-Jährige am Dienstag von der B.Z. und der Bild zitiert.

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Der Berliner Bundesligist war bereits mehrfach von Corona-Fällen betroffen, es soll allerdings mittlerweile kaum noch Spieler geben, die sich nicht gegen das Virus impfen lassen haben. Anfang Oktober hatten die Herthaner Vereinsverantwortlichen auch schon durchgesetzt, dass ungeimpfte Profis für die erforderlichen PCR-Tests selbst die Kosten tragen mussten.

Auch beim FC Bayern hatten sich zuletzt ähnliche Maßnahmen angedeutet. Die Bild am Sonntag hatte enthüllt, dass die Bayern-Bosse um Oliver Kahn "knallharte Konsequenzen" planen würden. Die Spieler, die wie Joshua Kimmich als Kontaktpersonen in Quarantäne geschickt wurden, sollen für die jeweilige Ausfallzeit auf Teile ihrer üppigen Gehälter verzichten. Das beträfe auch die offenbar ebenfalls ungeimpften Serge Gnabry, Jamal Musiala und Eric Maxim Choupo-Moting. Der Verein gab zu dem Bericht auf Anfrage bisher keine Stellungnahme ab.