07. Juli 2019 / 17:48 Uhr

Hertha BSC gewinnt erstes Testspiel: "Momo" Covic macht Papa Ante froh

Hertha BSC gewinnt erstes Testspiel: "Momo" Covic macht Papa Ante froh

Marius Böttcher
Märkische Allgemeine Zeitung
Ondrej Duda, Javairo Dilrosun, Vedad Ibisevic, Maurice Covic und Sidney Friede (v.l.) feiern Covics 1:0.
Ondrej Duda, Javairo Dilrosun, Vedad Ibisevic, Maurice Covic und Sidney Friede (v.l.) feiern Covics 1:0. © imago images/Contrast
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Bundesliga: Trainersohn Maurice Covic trifft beim 4:1-Testspielerfolg von Hertha BSC zum 1:0 und bekommt Lob vom Vater.

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Es war das erste Testspiel von Fußball-Bundesligist Hertha BSC unter seiner Verantwortung. Und dass Ante Covic seinen neuen Trainer-Job mit Herz und Leidenschaft ausübt, war bei der Premiere gegen Drittligist Eintracht Braunschweig am Sonntag deutlich zu beobachten. Der 43-Jährige sah sich den 4:1-Erfolg vor 2742 Zuschauern im Neuruppiner Volksparkstadion, wo die Berliner noch bis Mittwoch ihr erstes Trainingslager abhalten, nicht einfach nur von der Seitenlinie aus an. Nein, er ging stets mit. Lautstark, engagiert und mit kritischem Auge.

In Bildern: Hertha BSC besiegt Eintracht Braunschweig.

Bundesligist Hertha BSC besiegt Drittligist Eintracht Braunschweig bei Testspiel-Debüt von Neu-Trainer Ante Covic im Volksparkstadion in Neuruppin mit 4:1. Zur Galerie
Bundesligist Hertha BSC besiegt Drittligist Eintracht Braunschweig bei Testspiel-Debüt von Neu-Trainer Ante Covic im Volksparkstadion in Neuruppin mit 4:1. © Marius Böttcher
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Es dauerte nur wenige Minuten, da zauberte ausgerechnet Sohnemann Maurice, „Momo“ genannt, dem Vater ein Lächeln ins Gesicht. Nach feinem Zuspiel von Davie Selke traf der 21-Jährige, der im ersten der insgesamt drei Spielabschnitte (á 35 Minuten) im zentralen Mittelfeld wirbelte, zur Führung, hatte bei seiner abgefälschten Eingabe, die den Weg ins Tor fand, aber auch etwas Glück. „Die Jungs waren sehr engagiert, sie haben hoch gepresst, so entsteht auch das erste Tor, indem wir vorwärts verteidigen“, gab es von Ante Covic lobende Worte für die Mannschaft und seinen Sohn: „Ich finde, dass er die Woche ordentlich trainiert hat und sich dafür, was er geleistet hat auch belohnt hat. Nichtsdestotrotz war es ein Freundschaftsspiel, wir haben alle noch null Punkte und er muss dranbleiben.“

Hertha-Chancen im Minutentakt

Fast im Minutentakt erarbeiteten sich die Hauptstädter, welche die Fans mit mächtig Offensiv-Power begeisterten, beste Möglichkeiten – und bauten die Führung schnell auf 3:0 aus. Erst staubte Sidney Friede nach Ibisevic-Fallrückzieher ab, anschließend musste Ondrej Duda nach toller Vorarbeit von Javairo Dilrosun aus Nahdistanz nur noch einschieben. Die erste halbe Stunde unter dem Nachfolger von Pal Dardai machte den Fans Lust auf mehr.

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Durch den Anschlusstreffer der Niedersachsen von Robin Becker kurz vor dem ersten Seitenwechsel und reihenweise Spielerwechsel gab es im Hertha-Spiel einen klar erkennbaren Bruch. „Im zweiten Drittel haben einige auf ungewohnten Positionen gespielt und wir hatten ein, zwei junge Spieler in den Reihen“, sagte Covic. Einen weiteren Treffer durften die Blau-Weißen noch bejubeln. Kurz vor Ultimo schob der eingewechselte Alexander Esswein zum 4:1 ein.

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