25. November 2021 / 11:03 Uhr

Doch keine Vollauslastung: Hertha gegen Augsburg mit deutlich verringerter Kapazität

Doch keine Vollauslastung: Hertha gegen Augsburg mit deutlich verringerter Kapazität

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Gegen den VfL Wolfsburg begrüßte Hertha BSC 18 000 Zuschauer im heimischen Olympiastadion.
Keine Vollauslastung möglich: Hertha BSC muss gegen Augsburg seine Kapazitäten runterfahren. © imago images/Contrast
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Hertha BSC wollte im Bundesliga-Spiel gegen Augsburg vor vollem Haus spielen dürfen. Nun einigten sich Club und Senat auf eine deutlich geringere Auslastung. Außerdem kommt es zu einer weiteren Regel-Verschärfung im Stadion.

Maximal 39 738 Fans können am Samstag zum Heimspiel von Hertha BSC in der Fußball-Bundesliga gegen den FC Augsburg ins Berliner Olympiastadion kommen. Zunächst hatte der Hauptstadt-Club die Vollauslastung mit 74 000 Zuschauerinnen und Zuschauern unter 2G-Bedingungen beantragt. Die Senatsverwaltung für Inneres und Sport und Hertha BSC einigten sich nun auf eine geringere Auslastung an diesem Samstag (15.30 Uhr/Sky).

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Zugelassen sind nur genesene oder geimpfte Personen. Auch auf den zugewiesenen Plätzen im Stadion ist das Tragen einer medizinischen oder einer FFP2-Maske vorgeschrieben. Die nun festgelegte Zuschauer-Obergrenze entspreche bereits den Vorgaben der geänderten Infektionsschutzmaßnahmenverordnung, die der Senat in Berlin beschlossen habe, hieß es in einer Mitteilung am Donnerstag. „Bei Zuschauerzahlen über 5000 können noch 50 Prozent der restlichen freien Platzkapazität ausgelastet werden.“

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Eigentlich trete die Beschränkung der zulässigen Personenzahl bei Großveranstaltungen erst ab dem 1. Dezember in Kraft. „Nur weil eine volle Auslastung der Stadionkapazität formal noch möglich wäre, muss man das nicht tun“, sagte Sportstaatssekretär Aleksander Dzembritzki. Im Einvernehmen wurde zwischen der Senatsverwaltung für Inneres und Sport und Hertha BSC entschieden, die bald geltende Infektionsschutzmaßnahmenverordnung schon vorab umzusetzen.

„Bei den Optionen hinsichtlich 2G+ (zusätzlicher Test, Abstand oder Mund-Nasen-Schutz) haben wir uns für die Maskenpflicht auch am Sitzplatz entschieden, da sie am einfachsten für unsere Fans umzusetzen ist“, erklärte Thomas Herrich als Mitglied der Geschäftsleitung von Hertha BSC.