04. Oktober 2019 / 22:25 Uhr

Dritter Sieg in Folge: Hertha BSC gewinnt nach Rückstand gegen Fortuna Düsseldorf

Dritter Sieg in Folge: Hertha BSC gewinnt nach Rückstand gegen Fortuna Düsseldorf

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Die Profis von Hertha BSC bejubeln den dritten Sieg in Folge.
Die Profis von Hertha BSC bejubeln den dritten Sieg in Folge. © 2019 Getty Images
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Die Formkurve von Hertha BSC zeigt weiter nach oben. Der Hauptstadtklub hat durch ein verdientes 3:1 gegen Fortuna Düsseldorf den dritten Liga-Sieg in Folge eingefahren. Dabei war die Hertha zunächst in Rückstand geraten.

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Friedhelm Funkel konnte nach seinem 500. Spiel als Trainer in der Bundesliga nicht jubeln. Hertha BSC verdarb dem 65 Jahre alte Düsseldorfer Fußballlehrer das Jubiläum und beendete gegen die Fortuna eine fast 40-jährige schwarze Serie. Der Hauptstadtklub setzte sich zum Start des 7. Spieltags mit 3:1 (2:1) durch und gewann erstmals seit dem 8. Dezember 1979 wieder in der ersten Liga gegen die Rheinländer. Vedad Ibisevic (37. Minute) und Javairo Dilrosun (44.) mit ihren jeweils dritten Saisontoren sowie Vladimir Darida (62.) sorgten am Freitagabend für den ungefährdeten dritten Hertha-Erfolg in der laufenden Spielzeit nacheinander. Rouwen Hennings hatte die Gäste vor 37.128 Zuschauern im Olympiastadion mit einem verwandelten Foulelfmeter in Führung gebracht (32.).

Hertha BSC in Noten: Die Einzelkritik der Berliner nach dem 3:1 gegen Fortuna Düsseldorf.

<b>Tor:</b> Rune Jarstein (22) Zur Galerie
Tor: Rune Jarstein (22) © Getty Images
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Funkel darf beim 500. Spiel nicht jubeln

Funkel, der am 8. Juni 1991 mit Bayer Uerdingen auch sein erstes Bundesligaspiel gegen Hertha bestritt, hatte am verregneten Freitagabend nicht viel Freude an der Seitenlinie. Zum sechsten Mal in Serie gab es für sein Team keinen Sieg. Von Herbst 2009 bis 2010 war er auch kurzzeitig Coach bei der Hertha gewesen.

Der aktuelle Berliner Trainer Ante Covic hatte Vedad Ibisevic nach dessen zwei Jokertoren in Köln wieder in die Startformation berufen, Davie Selke und Millionen-Zugang Dodi Lukebakio, der im Vorjahr 14 Treffer für die Fortuna erzielte, nahmen zunächst auf der Bank Platz.

Hertha zeigte sich nach den beiden ersten Saisonsiegen gegen Paderborn (2:1) und in Köln (4:0) im eigenen Wohnzimmer als das aktivere Team, suchte mit Selbstvertrauen den Weg Richtung Gäste-Tor. Kapitän Ibisevic schoss über das Tor (5.), der von Borussia Dortmund geliehene Marius Wolf scheiterte per Kopfball. Auch Javairo Dilrosun zeigte dreimal in guter Position nicht entschlossen genug.

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Für die erste Aufregung im Hertha-Strafraum sorgte nach 25 Minuten ein vermeintliches Foul von Maximilian Mittelstädt an Lewis Baker, doch nach Eingriff des Video-Assistenten entschied Schiedsrichter Martin Petersen zum Ärger des wild gestikulierenden Jubilars Funkel nicht auf Elfmeter. Sechs Minuten später aber zeigte der Referee auf den Punkt, als Herthas Neuzugang Dedryck Boyata dem Fortuna-Kapitän Oliver Fink im Strafraum auf den Fuß trat: Den fälligen Elfmeter verwandelte Rouwen Hennigs zu seinem vierten Saisontreffer.

Doch Hertha war aber um eine Antwort verlegen und belohnte sich für den hohen Offensiv-Aufwand. Eine schöne Eingabe von Wolf verwertete Kapitän Ibisevic im klassischen Mittelstürmer-Stil (37.). Es war das 123. Bundesliga-Tor des Bosniers, sein erstes gegen die Fortuna.

Die Marktwerte der Spieler von Hertha BSC - und wie sie sich seit Juni 2019 verändert haben (Stand: 2. Oktober 2019, Quelle: transfermarkt.de)

Davie Selke ist bei Hertha BSC einer der Marktwertverlierer. Doch es gibt auch einige Gewinner im Kader der Berliner. In unserer Galerie seht ihr alle neuen Bewertungen durch das Portal transfermarkt.de für die Hauptstädter. Zur Galerie
Davie Selke ist bei Hertha BSC einer der Marktwertverlierer. Doch es gibt auch einige Gewinner im Kader der Berliner. In unserer Galerie seht ihr alle neuen Bewertungen durch das Portal transfermarkt.de für die Hauptstädter. ©

Dilrosun trifft sehenswert

Und auch beim 2:1 der Berliner, diesmal von Darida vorbereitet, ließ die Düsseldorfer Innenverteidigung Herthas Dilrosun frei zum spektakulären dritten Saison-Treffer einschießen. Für die Vorentscheidung durfte Spielmacher Darida selbst sorgen. Nach Pass des kurz zuvor eingewechselten Lukebakio schob er locker zum 3:1 ein.

Mit mehr Ballbesitz hatten die Berliner das Match danach jederzeit unter Kontrolle. Ihr bisheriger Angstgegner Düsseldorf - die zurückliegenden vier Begegnungen hatte die Fortuna gewonnen - muss sich mit nur vier Punkten auf Platz 14 nun voll auf den Abstiegskampf konzentrieren. Hertha rückte nach neun Punkten aus den letzten drei Spielen als Zehnter näher an die obere Hälfte der Tabelle heran.

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