21. Dezember 2019 / 20:21 Uhr

Klinsmann sammelt nächsten Punkt: Umkämpftes Remis zwischen Hertha BSC und Gladbach

Klinsmann sammelt nächsten Punkt: Umkämpftes Remis zwischen Hertha BSC und Gladbach

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Jürgen Klinsmann ist mit Hertha BSC auch gegen Borussia Mönchengladbach ungeschlagen geblieben
Jürgen Klinsmann ist mit Hertha BSC auch gegen Borussia Mönchengladbach ungeschlagen geblieben © imago images/Matthias Koch
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Dank großer defensiver Stabilität hat Hertha BSC unter Trainer Jürgen Klinsmann den nächsten Punkt gesammelt. Nach dem Remis gegen den Tabellenzweiten Borussia Mönchengladbach können sich die Berliner in Richtung Tabellenmittelfeld orientieren.

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Hertha BSC ist unter Trainer Jürgen Klinsmann zum vierten Mal in Folge ungeschlagen geblieben. Die Berliner trotzten dem Tabellenzweiten Borussia Mönchengladbach zum Abschluss der Bundesliga-Hinrunde ein 0:0 ab und machten nach ihrem verkorksten Saisonstart einen weiteren kleinen Schritt in Richtung des gesicherten Mittelfeldes. Für die Gladbacher ist der Punkt im Kampf um den Titel hingegen zu wenig.

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Zwar hatte die Borussia nach dem Sieg von RB Leipzig am Samstagnachmittag gegen den FC Augsburg (3:1) aufgrund der deutlich schlechteren Tordifferenz allenfalls noch theoretische Chance auf die Herbstmeisterschaft - mit einem Dreier in der Hauptstadt wäre das Team von Trainer Marco Rose mit den Sachsen aber zumindest nach Punkten gleichgezogen. "Glückwunsch nach Leipzig", gratulierte Rose schon vor dem Anpfiff bei Sky der Konkurrenz.

Gladbach ist Klinsmann-Lieblingsgegner

Die Berliner gehen trotz ihrer schlechtesten Hinrunde seit fünf Jahren unter Klinsmann wieder zuversichtlicher in die zweite Saisonhälfte. Gegen keinen anderen Bundesligaklub hatte der frühere Bundestrainer in seiner aktiven Karriere so oft getroffen wie gegen Gladbach - als Trainer setzt der frühere Stürmer derzeit dagegen erst einmal auf defensive Absicherung. Kein Platz blieb dabei erneut für Nationalverteidiger Niklas Stark, der bereits das dritte Mal in Serie nur auf der Bank saß. Insgesamt präsentierten sich die Berliner durch die jüngsten Erfolgserlebnisse deutlich gefestigter als in den akuten Krisenzeiten vor wenigen Wochen und hielten nach der ersten Gladbacher Drangphase gut mit.

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Die Borussia dominierte die Partie auf mäßigen Niveau zunächst, die Chancen hatte jedoch Hertha. Bei den Vorstößen sorgten vor allem die beiden schnellen Außenstürmer des Hauptstadtklubs für Gefahr. Die Flanke von Javairo Dilrosun konnte Dodi Lukebakio per Kopfball nicht aufs Tor drücken (19.). Bei seinem zweiten Startelfeinsatz setzte Eduard Löwen, der für den gelbgesperrten Marko Grujic ins Team rückte, einen Freistoß aus 25 Metern auf die Latte. Lukebakios Schuss aus halblinker Position strich nur knapp am Pfosten vorbei (29.).

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Gladbachs Coach Rose verzichtete in seiner Dreier-Angriffsreihe auf den nicht hundert Prozent fitten Patrick Herrmann und Lars Stindl. Doch Marcus Thuram und Breel Embolo konnten an der Seite von Alassane Plea lange Zeit nicht für Glanzlichter sorgen. Auf dem holprigen Rasen im Olympiastadion fehlte häufig die Präzision. Thuram scheiterte an Herthas Keeper Rune Jarstein (39.). Die größte Gelegenheit der ersten Stunde vergab Plea (59.) erneut gegen den Norweger. In der Schlussphase schienen sich beide Teams mit dem Remis zufrieden zu geben.