04. Juni 2020 / 08:41 Uhr

Bericht: Hertha BSC winken weitere Windhorst-Millionen

Bericht: Hertha BSC winken weitere Windhorst-Millionen

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Fussball, Herren, Saison 2018/2019, Rund ums Olympiastadion Berlin, im Bild: Blick von Westen, Mitarbeiter der Schwab Rollrasen GmbH aus dem bayerischen Waidhofen verlegen den Rasen im Berliner Olympiastadion, 04.04. 2019, *** Football Mens Season 2018 2019 Around the Olympic Stadium Berlin in the picture View from the west Employees of Schwab Rollrasen GmbH from Waidhofen in Bavaria lay the turf in the Berlin Olympic Stadium 04 04 2019 Copyright: xMatthiasxKochx
Lars Windhorst hatte über seine Beteiligungsgesellschaft Tennor 2019 für 224 Millionen Euro insgesamt 49,9 Prozent an der Hertha BSC GmbH & Co. KGaA erworben. © dpa/Imago Images
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Der 43 Jahre alte Investor Lars Windhorst ist offenbar bereit, den Bundesligisten Hertha BSC in Zukunft mit einer weiteren großen Zahlung zu unterstützen - der entsprechende Beschluss durch die Vereinsgremien sei nur noch eine Formsache.

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Hertha BSC bekommt Medienberichten zufolge im Herbst das nächste dicke Finanzpaket von Investor Lars Windhorst. Nach Informationen von Sport Bild und Bild haben sich die Verantwortlichen des Bundesligisten mit dem 43 Jahre alten Unternehmer darauf geeinigt. Der entsprechende Beschluss durch die Vereinsgremien sei nur eine Formsache. Demnach geht es bei dem Invest um eine Summe in Höhe von 150 Millionen Euro. Ein Sprecher der Beteiligungsgesellschaft Tennor bestätigte der Deutschen Presse-Agentur am Donnerstag die andauernden Verhandlungen mit Hertha. Ein Einigung über die Summe von 150 Millionen Euro gebe es bislang aber noch nicht.

Windhorst hatte eine weitere Zahlung in dreistelliger Millionenhöhe bereits in Aussicht gestellt. Er hatte über seine Beteiligungsgesellschaft Tennor 2019 für 224 Millionen Euro insgesamt 49,9 Prozent an der Hertha BSC GmbH & Co. KGaA erworben. Mit dem neuen Paket würden seine Anteile an der KGaA auf rund 60 Prozent erhöht. An seinen Sitzen im Aufsichtsrat soll eine weitere Beteiligung nichts verändern, es bleibt bei vier von neun Posten, die er besetzen darf.

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Sportlicher Höhenflug unter Bruno Labbadia

Sportlich hat sich die Hertha auch gefangen. Seit der Übernahme des Trainerpostens durch Bruno Labbadia ist die Mannschaft ungeschlagen und kletterte zunächst bis auf Rang neun mit nur noch vier Punkten Rückstand auf einen internationalen Platz. Labbadia zeigte sich zuletzt dennoch demütig: "Wenn da nur ein bisschen was schief gegangen wäre und wir nicht so schnell die Mannschaft auf Kurs gebracht hätten, wissen wir, wo wir stehen würden." Der 54-Jährige versucht, beim selbst ernannten Big City Club Ruhe reinzubringen, wo er nur kann.

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Seine Spieler zeigten sich dagegen nach dem jüngsten 2:0-Erfolg über den FC Augsburg deutlich angriffslustiger: "Da ist noch einiges möglich", kommentierte Hertha-Profi Maximilian Mittelstädt mit Blick auf den Rückstand auf die Europa-League-Ränge. "Nur vier Punkte – es ist möglich", hieß es fast identisch von Keeper Rune Jarstein.

Die Spieler schwärmen zudem in den höchsten Tönen von Labbadia. Und der Coach, für den der Hauptstadtklub die achte Station und der siebte Verein ist, sagt über sich: "Mit jeder Station bin ich besser geworden. Ich glaube, ich bin heute der beste Trainer, der ich je war, weil die Erfahrung einfach unfassbar wichtig ist."