16. Februar 2020 / 07:17 Uhr

Nach Klinsmann-Abgang: Hertha-Legende Marko Rehmer hofft auf Thorsten Fink als neuen Trainer

Nach Klinsmann-Abgang: Hertha-Legende Marko Rehmer hofft auf Thorsten Fink als neuen Trainer

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Hertha-Legende Marko Rehmer wünscht sich Thorsten Fink als neuen Trainer und Nachfolger von Jürgen Klinsmann.
Hertha-Legende Marko Rehmer wünscht sich Thorsten Fink als neuen Trainer und Nachfolger von Jürgen Klinsmann. © imago images/Metodi Popow/AFLOSPORT
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Nach dem überraschenden Abgang von Jürgen Klinsmann muss Hertha BSC einen neuen Trainer suchen. Klub-Legende und Ex-Nationalspieler Marko Rehmer hält den früheren HSV-Coach Thorsten Fink für einen guten Kandidaten und kritisierte Klinsmanns Verhalten. 

Der überraschende und turbulente Abgang von Jürgen Klinsmann hat bei Hertha BSC Spuren hinterlassen. Der 2:1-Sieg der Berliner am Samstag gegen den SC Paderborn sorgte sportlich immerhin für etwas Entspannung, dennoch liegt der Fokus weiterhin mehr auf dem Wirbel um den früheren Bundestrainer als auf sportlichen Großmachtansprüchen. Auch Hertha-Legende Marko Rehmer beschäftigte sich im Interview mit der Bild mit dem Abgang von Klinsmann und brachte ein bekanntes Gesicht aus der Bundesliga als möglichen neuen Trainer ins Spiel.

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Neuer Hertha-Trainer: Rehmer bringt Fink ins Spiel

"Neben den bekannten Kandidaten wie Bruno Labbadia und Niko Kovac würde mir zum Beispiel Thorsten Fink einfallen", sagte der Ex-Nationalspieler der Bild und betonte: "Er hat in Japan mit Vissel Kobe eine Mannschaft im Abstiegskampf übernommen, ist dann Pokalsieger und Supercup-Sieger geworden und spielt in der asiatischen Champions League." Zuvor trainierte der frühere Bayern-Profi unter anderem auch den Hamburger SV.

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Vor allem "Erfahrung" sei in den aktuell turbulenten Zeiten wichtig, urteilte Rehmer. Der 47-Jährige sieht Klinsmann als Schuldigen für die Unruhe im Klub und kritisierte den Ex-Bundestrainer scharf: "Für mich ist Jürgen Klinsmann dafür verantwortlich. Er hat von Anfang an vom 'Big City Club' gesprochen, vom 'spannendsten Fußball-Projekt Europas'. Und hat sich dann nach 76 Tagen aus dem Staub gemacht. Offenbar, weil ihm persönliche Interessen wichtiger waren als das Wohl des Klubs."

Nach dem Klinsmann-Rücktritt: Die möglichen Trainer-Kandidaten bei Hertha BSC

Bruno Labbadia und Roger Schmidt werden als mögliche Nachfolger von Jürgen Klinsmann bei Hertha BSC gehandelt.  Zur Galerie
Bruno Labbadia und Roger Schmidt werden als mögliche Nachfolger von Jürgen Klinsmann bei Hertha BSC gehandelt.  ©

Eine Zukunft als Bundesliga-Trainer habe der 55-Jährige jetzt nicht mehr, befand Rehmer. "Der Staub, den er aufgewirbelt hat, wird sich so bald nicht legen. Da wird sich jeder Verein dreimal überlegen, ihn zu holen", sagte der Ex-Nationalspieler. Vorerst hat Co-Trainer Alexander Nouri die Berliner übernommen und den strauchelnden Bundesligisten prompt zum zweiten Sieg in der Rückrunde geführt.