15. Februar 2020 / 12:29 Uhr

Bericht: Hertha BSC verpasst wegen Klinsmann-Aus offenbar Sponsoren-Deal mit US-Konzern Tesla 

Bericht: Hertha BSC verpasst wegen Klinsmann-Aus offenbar Sponsoren-Deal mit US-Konzern Tesla 

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Durch den plötzlichen Abgang von Jürgen Klinsmann gehen Hertha BSC wohl Millionen-Einnahmen verloren.
Durch den plötzlichen Abgang von Jürgen Klinsmann gehen Hertha BSC wohl Millionen-Einnahmen verloren. © imago images/Mausolf/Montage
Anzeige

Das abrupte Aus von Jürgen Klinsmann bei Hertha BSC hat wohl auch finanziell ein Nachspiel. Informationen der "Bild" zufolge gehen den Berlinern durch einen geplatzten Sponsoren-Deal mit Tesla Millionen-Einnahmen verloren. Auch die Gespräche mit Amazon und Facebook sollen nun ins Stocken geraten sein. 

Anzeige
Anzeige

Der überraschende Abgang von Jürgen Klinsmann bei Hertha BSC kommt dem Bundesligisten offenbar auch finanziell teuer zu stehen. Wie die Bild berichtet, soll der Hauptstadtklub dank Klinsmanns Bekanntheit in den Vereinigten Staaten Sponsoren-Deals mit den US-Konzernen Tesla, Amazon und Facebook geplant haben. Nach dem Abgang des früheren Bundesliga-Trainers seien die Verhandlungen allerdings ins Stocken geraten, berichtet das Blatt.

Mehr zu Hertha BSC

"Wir waren wegen ihm kurz davor, neue Sponsoren an Land zu ziehen. Deswegen ist es umso bedauerlicher, wie es geendet hat. Wir haben schnell gemerkt, dass der Name gerade bei Sponsoren große Zugkraft hatte", wird Hertha-Investor Lars Windhorst zitiert. Insbesondere von einem Deal mit dem amerikanischen Elektroautohersteller Tesla hätte der Hauptstadtklub offenbar erheblich profitiert. Jährlich wären laut Bild über 20 Millionen Euro pro Jahr in die Kassen der Berliner gespült worden - knapp 13 Millionen Euro mehr als durch den derzeitigen Hauptsponsor TEDi.

Klinsmann-Abgang könnte weitere Türen verschließen

Neben Tesla hatte Windhorst wohl auch eine künftige Zusammenarbeit mit Amazon und Facebook geplant. Diese Pläne drohen angesichts des turbulenten Endes der kurzen Klinsmann-Ära offenbar zu scheitern. Erst Ende November hatte der ehemalige Bundestrainer seinen Platz im Aufsichtsrat ruhen lassen, um die Hertha als Cheftrainer zu betreuen. Nach seinem plötzlichen Rückzug vom Trainer-Posten im Februar wollte der 55-Jährige ursprünglich in das Kontrollgremium zurückkehren - daraus wurde jedoch nichts.

Nach dem Klinsmann-Rücktritt: Die möglichen Trainer-Kandidaten bei Hertha BSC

Bruno Labbadia und Roger Schmidt werden als mögliche Nachfolger von Jürgen Klinsmann bei Hertha BSC gehandelt.  Zur Galerie
Bruno Labbadia und Roger Schmidt werden als mögliche Nachfolger von Jürgen Klinsmann bei Hertha BSC gehandelt.  ©
Anzeige

Windhorst über Klinsmann-Aus: "Zusammenarbeit im Aufsichtsrat ist nicht vorstellbar"

Nach Ansicht der Vereins und von Investor Lars Windhorst war Klinsmann nach seiner Demission als Coach und öffentlicher Kritik an Geschäftsführer Michael Preetz offenbar auch in seiner Funktion als Aufsichtsrat nicht mehr tragbar. "Eine Zusammenarbeit im Aufsichtsrat ist nicht vorstellbar. Leider ist die Art und Weise des Abgang so unakzeptabel, dass wir im Sinne des Vereins eine sinnvolle Zusammenarbeit in dieser Form nicht fortführen können", sagte Windhorst. Klinsmann hatte zuvor in einem Live-Video bei Facebook Defizite in der Kompetenzaufteilung benannt und besonders die Gefüge zwischen ihm und Michael Preetz kritisiert.

Die aktuellen TOP-THEMEN
Anzeige
Sport aus Brandenburg
Sport aus aller Welt