03. Dezember 2019 / 06:09 Uhr

Wolff Fuss über Jürgen Klinsmann und Hertha BSC: Selten hat ein Verein in der Krise so gestrahlt

Wolff Fuss über Jürgen Klinsmann und Hertha BSC: Selten hat ein Verein in der Krise so gestrahlt

Wolff-Christoph Fuss
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Jürgen Klinsmann hat Hertha BSC in das Zentrum des öffentlichen Interesses gerückt.
Jürgen Klinsmann hat Hertha BSC in das Zentrum des öffentlichen Interesses gerückt. © Getty
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SPORTBUZZER-Kolumnist Wolff Fuss rät Hertha BSC nach dem Trainerwechsel zu Jürgen Klinsmann vor zu visionären Tendenzen. Er sieht eine Gefahr und warnt: Die Realität heißt Abstiegskampf!

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Hertha BSC also. Plötzlich spricht Fußball-Deutschland über Hertha BSC. Damit hat dieser Klub etwas geschafft, was es so lange nicht mehr gegeben hat. Vielleicht als Lucien Favre vor zehn Jahren mal kurz am Titelrennen schnupperte, aber danach: graue Maus. Wie meistens. Und jetzt Klinsi. Oder wie Twitter ulkte: The Spätzle One. Mit größerer Strahlkraft als ein wackelnder Trainer bei Borussia Dortmund. Alle Kameras auf Jürgen Klinsmann. Und er so: Handy raus und in einem Nike-Klub eine Adidas-Handyhülle präsentieren. „Nur nach Hause gehen wir nicht“. Die Reaktion des Vereins: Verhalten. Und Klinsmann strahlte – zur Schau gestellter Optimismus.

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Nach dem 0:2 regnete es selbst in Kalifornien kurz Eiswürfel, dann aber der Anschlusstreffer, Pech mit dem Videobeweis, trotzdem Hoffnung. Es ist den Berlinern nicht gelungen einer zunächst angeschlagenen und später dezimierten Mannschaft von Borussia Dortmund etwas Zählbares aus den Rippen zu leiern. Fünf Niederlagen in Folge. Abstiegskampf. Trotz neuem Trainerteam, trotz Bundestorwarttrainer, trotz Performance-Manager.

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Investor Lars Windhorst spricht vom BIG-CITY-KLUB. Klinsmann vom spannendsten Fußball-Projekt in Europa. Soviel zur Vision. Die Realität heißt Abstiegskampf. Steine klopfen, Grundtugenden, Existenzkampf. Teile des Berliner Anhangs erkennen die Gefahr. Pal Dardai war am Samstag im Stadion, fast unbemerkt. Er hat den Klub in ruhige Gewässer geführt. Nach Jahren im Fahrstuhl stabilisiert. Seine Leistung erfährt späte Wertschätzung. Selten hat ein Verein in der Krise so gestrahlt.

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