07. April 2021 / 14:07 Uhr

Bericht: Hertha-Legende Gabor Kiraly vor Rückkehr als Torwart-Trainer

Bericht: Hertha-Legende Gabor Kiraly vor Rückkehr als Torwart-Trainer

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
War schon als Spieler bei Hertha BSC: Gabor Kiraly.
War schon als Spieler bei Hertha BSC: Gabor Kiraly. © imago images/Nordphoto
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Hertha BSC diskutiert auf der Suche nach einem Nachfolger für den entlassenen Torwart-Trainer Zsolt Petry offenbar den Namen einer Vereins-Legende. Laut Informationen der "Bild" sollen sich die Berliner mit Gabor Kiraly beschäftigen.

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Nach der Trennung von Hertha BSC und Torwart-Trainer Zsolt Petry ergibt sich beim aktuellen Bundesliga-14. eine unerwartete Baustelle. Die vakante Position des Betreuers für das Torwart-Trio Alexander Schwolow, Rune Jarstein und Nils Körber muss neu besetzt werden. In diesem Zusammenhang fällt nun der Name eines alten Bekannten. So soll einem Bericht der Bild zufolge Gabor Kiraly als Petry-Nachfolger bei der "Alten Dame" im Gespräch sein.

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Durch die Verbundenheit zum Hauptstadtklub sei der Ungar eine logische Wahl für die Berliner. Kiraly stand selbst während seiner aktiven Spieler-Laufbahn von 1997 bis 2004 zwischen den Pfosten des Hertha-Tores und machte dabei insgesamt 252 Pflichtspiele. Mit Trainer Pal Dardai, Sportdirektor Arne Friedrich und Co-Trainer Andreas "Zecke" Neuendorf ist der ehemalige Schlussmann bereits bestens bekannt. Der stets in einer grauen Jogginghose spielende Kiraly ist mit 107 Einsätzen Ungarns Rekordnationalspieler und betreibt in seiner Heimatstadt Szombathely ein Sportzentrum mit Torwartschule.

Die Hertha hatte Torwarttrainer Zsolt Petry am Dienstag freigestellt, nachdem der 54-Jährige am Osterwochenende negativ auffiel, als er in einem Interview gegenüber der ungarischen Zeitung Magyar Nemzet homophobe und rassistische Äußerungen verbreitet hatte. "Auch unter Würdigung von Übersetzungsfeinheiten und der Tatsache, dass einige Aussagen von Zsolt im Interview ohne Rücksprache vor der Veröffentlichung weggelassen wurden, mussten wir letztlich feststellen, dass die getätigten Äußerungen insgesamt nicht den Werten von Hertha BSC entsprechen", teilte Berlins CEO Carsten Schmidt per Pressemitteilung mit. Petry selbst sagte, er sei weder homophob noch fremdenfeindlich. "Meine Aussage zur Einwanderungspolitik bedaure ich sehr und möchte all die Menschen, die bei uns Zuflucht suchen und die ich damit beleidigt habe, um Entschuldigung bitten", sagte er.