23. März 2018 / 13:15 Uhr

Hertha BSC: Marketing-Chef Paul Keuter hinterfragt traditionelles Denken der Fans

Hertha BSC: Marketing-Chef Paul Keuter hinterfragt traditionelles Denken der Fans

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Paul Keuter, Mitglied der Geschäftsleitung von Hertha BSC (2.v.l.), bei einer Preisverleihung in Dresden.
Paul Keuter, Mitglied der Geschäftsleitung von Hertha BSC (2.v.l.), bei einer Preisverleihung in Dresden. © dpa
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Bundesliga: Der ehemalige Twitter-Manager sei offen für Gespräche über die 50+1-Regel.

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Paul Keuter, Mitglied der Geschäftsleitung bei Hertha BSC, hat sich gegen traditionelles Denken von Fußball-Fans unter anderem in der Diskussion um die 50+1-Regel ausgesprochen. „Teile der Fans wollen am liebsten Bestandsbewahrung, aber das wird nicht funktionieren“, sagte Keuter der „Bild“ und „BZ“ (Freitag).

„Die Welt dreht sich immer weiter.“ Der frühere Twitter-Manager ist beim Berliner Bundesligisten unter anderem für Kommunikation und digitale Veränderung zuständig. „Natürlich“ müsse man diskutieren, ob die 50+1-Regel, die die Komplettübernahme von Vereinen durch externe Investoren verhindert, modifiziert werde.

Keuter kritisiert Liga-Konkurrenten Eintracht Frankfurt

In der Diskussion um die Anstoßzeiten kritisierte Keuter den Liga-Konkurrenten Eintracht Frankfurt. „Wenn sich alle Vereine für Montagsspiele aussprechen, kann es nicht sein, dass vor dem Anpfiff im Stadion in Frankfurt die Musik "I don't like Mondays" eingespielt wird“, sagte der Manager. „Natürlich versucht man auch Rücksicht auf die Fans zu nehmen, aber wir brauchen eine klare Haltung.“

​50 ehemalige Hertha-Spieler – und was aus ihnen wurde.

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