06. Januar 2021 / 10:44 Uhr

Bericht: Neuer Hertha-Vertrag für Matheus Cunha – mit Gehaltserhöhung und Ausstiegsklausel

Bericht: Neuer Hertha-Vertrag für Matheus Cunha – mit Gehaltserhöhung und Ausstiegsklausel

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Matheus Cunha soll bei Hertha BSC einen neuen Vertrag unterschreiben.
Matheus Cunha soll bei Hertha BSC einen neuen Vertrag unterschreiben. © Getty
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Hertha BSC bindet einen Leistungsträger: Matheus Cunha soll laut "Bild" unmittelbar vor der Unterschrift unter einen neuen Vertrag stehen. Das Gehalt des 21-Jährigen soll dabei deutlich angehoben werden, außerdem soll es eine Ausstiegsklausel geben.

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Hertha BSC wird sich auf dem Transfermarkt in diesem Winter eher zurückhalten. Gänzlich arbeitslos ist Michael Preetz deshalb aber keinesfalls: Wie die Bild berichtet, hat der Manager der Berliner eine Einigung mit den Beratern von Matheus Cunha erzielen können. Demnach soll der 21-Jährige zeitnah einen neuen Vertrag unterschreiben und mit den Berlinern in eine gemeinsame Zukunft gehen. Der Star-Stürmer hat sich seit seiner Verpflichtung vor einem Jahr zu einem der besten Hertha-Profis entwickelt.

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Nun werden die starken Leistungen des Brasilianers trotz der jüngsten Reibereien mit Trainer Bruno Labbadia mit einer Verlängerung der Zusammenarbeit belohnt. Cunhas ohnehin noch bis 2024 gültiger Vertrag wird demnach bis 2025 verlängert, damit einher geht eine Gehaltserhöhung um 25 Prozent. Außerdem soll der Angreifer eine Ausstiegsklausel erhalten, die 2022 greift. Der Marktwert Cunhas war in den vergangenen Monaten regelrecht explodiert, seit seiner Verpflichtung von RB Leipzig stieg er laut transfermarkt.de von 13 auf nun 32 Millionen Euro an.

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Allein in dieser Saison war der Ex-Leipziger in Liga und Pokal an zwölf Toren in 14 Spielen direkt beteiligt, darunter waren neben fünf Vorlagen auch sieben eigene Treffer. Zuletzt galt unter anderem Paris Saint-Germain als potenzieller neuer Arbeitgeber des offensiv variabel einsetzbaren Rechtsfußes, der 2017 aus Coritiba nach Europa kam und nach einem Jahr beim Schweizer Klub FC Sion zunächst an RB Leipzig verkauft wurde, ehe er anderthalb Jahre später in Berlin aufschlug.

Zuletzt hatte es Differenzen zwischen Labbadia und seinem Leistungsträger gegeben, nachdem dieser seinen Trainer mit bisweilen lustlosen Auftritten verärgert hatte. Negativer Höhepunkt der Cunha-Saison war so das 1:4 gegen Hertha, als Labbadia seinen Star bereits nach einer Halbzeit auswechselte und anschließend hart kritisierte. Beim nächsten Spiel, dem 3:0 gegen Schalke 04, überzeugte der 21-Jährige mit einer Torvorlage wieder...