29. September 2017 / 19:51 Uhr

Hertha BSC muss gegen Bayern München auf Innenverteidiger verzichten

Hertha BSC muss gegen Bayern München auf Innenverteidiger verzichten

dpa
Sebastian Langkamp: Der Innenverteidiger zeigte eine gewohnt solide Darbietung. Note 3
Bitter: Sebastian Langkamp fällt gegen den FC Bayern München aus. © imago
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Bundesliga: Hertha-Coach Pal Dardai muss auf den Verteidiger verzichten.

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Noch kurz vor dem hastigen Aufbruch aus der schwedischen Provinz richteten die Profis von Hertha BSC schon die ersten Kampfansagen an den FC Bayern. Und nach der Rückkehr am frühen Freitagmorgen von der bitteren Europa-League-Pleite beim Östersunds FK wollen die Berliner nun Münchens Interimscoach Willy Sagnol das Debüt verderben und den Rekordmeister noch tiefer in die Sinnkrise stürzen. „Es wäre schön, nach so vielen Jahren einen Ausnahmetag zu haben und zu gewinnen“, sagte Hertha-Coach Pal Dardai vor dem Bundesliga-Duell am Sonntag (15.30 Uhr/Sky). „Wenn wir dagegen halten und wie immer spielen, können wir Punkte mitnehmen“, betonte Verteidiger Jordan Torunarigha.

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Das sind die neuen Marktwerte von Hertha BSC

Jordan Torunarigha bleibt stabil. Sein Marktwert bleibt unverändert. Er kostet 1 Mio. Euro Zur Galerie
Jordan Torunarigha bleibt stabil. Sein Marktwert bleibt unverändert. Er kostet 1 Mio. Euro ©

Zum Ende der dritten Englischen Woche in Serie freut sich auch Dardai auf „ein paar frische Spieler“. Nationalspieler Marvin Plattenhardt, der seinen bis 2020 laufenden Vertrag langfristig verlängerte, Karim Rekik, Mathew Leckie und Stammkeeper Rune Jarstein standen gar nicht im Kader, Salomon Kalou wurde nicht eingewechselt. „Es war gut, dass wir Spieler zu Hause gelassen haben“, resümierte der ungarische Coach. Gegen Bayern muss Dardai aber auch auf Verteidiger Sebastian Langkamp (Muskelprobleme in der Wade) verzichten.

In der Europa League wächst bei nur einem Punkt aus zwei Spielen vor der nächsten Auswärtsaufgabe in drei Wochen beim ukrainischen Club Sorja Luhansk bereits der Druck. Das frühe Aus droht - auch wegen der akuten Torflaute. Zum vierten Mal blieb Hertha diese Saison ohne eigenen Treffer, in neun Spielen gab es erst acht Tore - zu wenig. „Irgendwann geht der Knopf auf, und dann geht's von alleine“, erwartet Lazaro. „Das brauchen auch jetzt unsere Stürmer. Wenn der Ball ein, zweimal reingeht, ist die Leichtigkeit wieder da.“ Ohne den gesperrten Kapitän Vedad Ibisevic muss das nun ausgerechnet gegen die Bayern gelingen.