20. Juni 2020 / 18:02 Uhr

Boyata ist überall, Piatek wird ein Tor geklaut: Die Einzelkritik von Hertha BSC

Boyata ist überall, Piatek wird ein Tor geklaut: Die Einzelkritik von Hertha BSC

Stephan Henke
Märkische Allgemeine Zeitung
Dodi Lukebakio (l.) und Krzysztof Piatek lieferten beide gute Partien ab und zeigten einige schöne Kombinationen.
Dodi Lukebakio (l.) und Krzysztof Piatek lieferten beide gute Partien ab und zeigten einige schöne Kombinationen. © AP Photo/Michael Sohn, Pool
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Die Berliner bezwingen Champions-League-Aspirant Bayer Leverkusen mit 2:0 (1:0) und zeigen dabei eine bärenstarke Teamleistung. Innenverteidiger Dedryck Boyata sticht in der Abwehr heraus und Niklas Stark überzeugt auf ungewohnter Position - die Noten für die Berliner.

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Nach drei Niederlagen in Folge hat sich Hertha BSC beeindruckend zurückgemeldet: Gegen den Champions-League-Aspiranten Bayer Leverkusen zeigen die Berliner eine starke Teamleistung und gewannen verdient mit 2:0 (1:0) gegen Leverkusen, das dadurch aus den Champions-League-Rängen rutschte.

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Lukebakio klaut Piatek das Tor

Dabei sah es in den ersten 20 Minuten nicht nach einem Berliner Sieg aus, die Leverkusener hatten mehr Ballbesitz, drangen immer wieder tief in die Hälfte der Hertha ein - nur ein Tor gelang nicht. Anders die Berliner: Nach einer schönen Kombination von Krzysztof Piatek, Dodi Lukebakio und Matheus Cunha gingen die Berliner in der 22. Minute in Führung. Das Offensivtrio verdiente sich dementsprechend gute Noten, schließlich waren auch alle drei am 2:0 von Lukebakio beteiligt, der Piatek das Tor klaute.

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Doch nicht nur die Offensive überzeugte, auch defensiv standen die Berliner gut: Abwehrturm Dedryck Boyata räumte ab, was es abzuräumen galt und Kapitän Niklas Stark zeigte auf ungewohnter Position im defensiven Mittelfeld ein starkes Spiel - die Berliner Spieler in Noten:

In Noten: Die Einzelkritik zum 2:0 von Hertha BSC gegen Bayer Leverkusen.

<b>Tor:</b> Rune Jarstein (22) Zur Galerie
Tor: Rune Jarstein (22) © Getty Images

Am kommenden Samstag (15.30 Uhr) treten die Berliner dann erneut bei einem Champions-League-Kandidaten an. Die Elf von Trainer Bruno Labbadia muss bei Borussia Mönchengladbach antreten, das durch den Erfolg beim SC Paderborn und der Niederlage der Leverkusener auf Rang vier vorrückte.