17. September 2022 / 08:50 Uhr

"Brutal" und "extrem bitter": Hertha-Trainer Sandro Schwarz hadert mit spätem Gegentor bei Ex-Klub Mainz

"Brutal" und "extrem bitter": Hertha-Trainer Sandro Schwarz hadert mit spätem Gegentor bei Ex-Klub Mainz

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Anthony Caci (re.) verdarb Hertha-Trainer Sandro Schwarz (li.) mit seinem Last-Minute-Ausgleich die Rückkehr an die alte Wirkungsstätte.
Anthony Caci (re.) verdarb Hertha-Trainer Sandro Schwarz (li.) mit seinem Last-Minute-Ausgleich die Rückkehr an die alte Wirkungsstätte. © dpa/Montage
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Lange Zeit verlief die Rückkehr an seine alte Wirkungsstätte nach seinem Geschmack, ehe ein später Mainz-Treffer Sandro Schwarz den Hertha-Sieg raubte. Das Gegentor mit der letzten Aktion bezeichnete der Trainer im Anschluss als "extrem bitter".

Sandro Schwarz trat die Rückreise aus der alten Heimat etwas geknickt an. Mit der letzten Aktion das Gegentor bekommen zu haben, sei "extrem bitter", sagte der Trainer von Hertha BSC nach dem 1:1 (1:1) bei seinem Ex-Klub 1. FSV Mainz 05 am Freitagabend. "Das fühlt sich brutal an." Nach der Erfahrung aus der Vorwoche, in der die Berliner gegen Bayer Leverkusen (2:2) ebenfalls in der Schlussphase noch den Ausgleich kassiert hatten, sogar noch mehr.

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Fünf Punkte aus den vergangenen drei Partien der Fußball-Bundesliga sind keine schlechte Bilanz für den Fast-Absteiger der Vorsaison. Nach dem 1:1 durch den eingewechselten Mainzer Anthony Caci in der vierten Minute der Nachspielzeit fühlte es sich für die Herthaner aber so an, als müssten es zwei Zähler mehr sein.

Schwarz zieht dennoch positives Zwischenfazit

Die 1:3-Niederlage im Stadtderby gegen Union zu Saisonbeginn hätte "besonders weh getan", sagte Schwarz, als er ein erstes Zwischenfazit seiner seit Sommer währenden Amtszeit bei der Hertha ziehen sollte. "Danach haben wir, was leistungstechnisch und Inhalte angeht, sehr ordentliche Partien abgeliefert." In der einen oder anderen Phase sei man aber zu passiv gewesen. Da müsse man entsprechend kritisch sein.

Das galt auch für die Partie der Hertha bei den in dieser Saison zuhause noch sieglosen Mainzern. Nachdem sie die erste Hälfte weitgehend unter Kontrolle und durch einen Kopfball von Lucas Tousart in der 30. Minute die Führung erzielt hatten, ließen sich die Herthaner in der zweiten Halbzeit auf den "Ringkampf" mit den Rheinhessen ein, wie Schwarz es formulierte. Die Quittung gab es in allerletzter Sekunde.

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"Heute tut's weh, aber ich denke, das kann man nicht als Rückschlag werten", sagte Berlins Verteidiger Marc Oliver Kempf. Solch knappe Führungen künftig über die Zeit zu bringen, werde jetzt der "nächste Step" sein. Der 27-Jährige war zur Pause angeschlagen ausgewechselt worden, gab mit Blick auf die kommende Liga-Partie gegen die TSG 1899 Hoffenheim am 2. Oktober aber Entwarnung. Die soll aus Berliner Sicht dann weniger schmerzhaft verlaufen als das Spiel am Freitagabend.

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