19. Januar 2022 / 22:44 Uhr

DFB-Pokal kompakt: Union gewinnt Berliner Stadtderby gegen Hertha - Freiburg siegt in Hoffenheim

DFB-Pokal kompakt: Union gewinnt Berliner Stadtderby gegen Hertha - Freiburg siegt in Hoffenheim

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Union Berlin jubelt über den Derbysieg im DFB-Pokal, auch der SC Freiburg ist weiter.
Union Berlin jubelt über den Derbysieg im DFB-Pokal, auch der SC Freiburg ist weiter. © IMAGO/Matthias Koch/Michael Weber
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Union Berlin und der SC Freiburg komplettieren das Viertelfinale im DFB-Pokal. Während sich die Köpenicker im Stadtderby gegen Hertha BSC durchsetzten, gewann der SCF deutlich bei der TSG Hoffenheim.

Hertha BSC - Union Berlin 2:3 (0:1)

Union Berlin hat seine Vormachtstellung in der Hauptstadt weiter unterstrichen. Die Köpenicker gewannen im Achtelfinale des DFB-Pokals gegen Hertha BSC mit 3:2 (1:0) und können von einem "Heimspiel" im Endspiel am 21. Mai im Olympiastadion träumen. Während Union, das den Stadtrivalen auch in der Bundesliga bereits um neun Punkte distanziert hat, nun weiter an der Krönung seiner Saison arbeitet, bleibt es für die in diesem Kalenderjahr noch sieglose und sich im Abstiegskampf befindliche Hertha ungemütlich. Denn: Am kommenden Sonntag kommt auch noch Spitzenreiter FC Bayern.

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Andreas Voglsammer brachte die Gäste am Mittwochabend mit einem sehenswerten Treffer früh in Führung (11.). Niklas Stark erhöhte nach der Pause unfreiwillig für Union, als er den Ball bei einem Rettungsversuch über die eigene Linie lenkte (50.). Ein Eigentor von Rani Khedira sorgte kurz darauf für den Anschluss (54.) - doch Herthas Hoffnungen währten nur kurz. Robin Knoche konterte umgehend und erzielte das 3:1 (55.).In der Nachspielzeit konnte Suat Serdar für die Platzherren noch einmal verkürzen (90.+5).

TSG Hoffenheim - SC Freiburg 1:4 (0:2)

Der SC Freiburg ist zum ersten Mal seit sieben Jahren ins Viertelfinale des DFB-Pokals marschiert. Die Mannschaft von Trainer Christian Streich siegte beim Champions-League-Aspiranten TSG Hoffenheim überraschend deutlich mit 4:1 (2:0) und kann sich mit Blick auf das im Wettbewerb verbliebene Teilnehmerfeld nun sogar Hoffnungen auf den ersten großen Titelgewinn der Klubgeschichte machen.

Fünf Tage nach dem 1:5 in der Bundesliga bei Borussia Dortmund zeigte sich Freiburg stark verbessert und verschaffte sich dank Vincenzo Grifo schon im ersten Durchgang ein Polster. Der 28-Jährige traf in der zehnten Minute zum 1:0 und legte per verwandeltem Handelfmeter nach (36.). Nach der Pause kam Hoffenheim durch ein Eigentor von Nico Schlotterback heran (52.), ehe Kevin Schade (55.) und Ermedin Demirovic (68.) endgültig für klare Verhältnisse sorgten.