22. Mai 2020 / 21:53 Uhr

Hertha-Doppelschlag in knapp einer Minute: Ibisevic und Lukebakio schocken Union Berlin

Hertha-Doppelschlag in knapp einer Minute: Ibisevic und Lukebakio schocken Union Berlin

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
In kürzester Zeit haben Vedad Ibisevic und Dodi Lukebakio die Hertha am Freitag in Führung geschossen.
In kürzester Zeit haben Vedad Ibisevic und Dodi Lukebakio die Hertha am Freitag in Führung geschossen. © 2020 Getty Images
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Was für ein Start in die zweite Halbzeit. Hertha BSC geht dank Treffern von Vedad Ibisevic und Dodi Lukebakio innerhalb von knapp einer Minute im Derby gegen Union Berlin mit 2:0 in Führung. Wenig später legte Hertha sogar zum 3:0 nach.

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In der ersten Halbzeit passte sich das Berliner Stadt-Derby zwischen Hertha BSC und Union noch der Geister-Kulisse im Berliner Olympiastadion an - dann startete die zweite Halbzeit mit zwei Knallern. Vedad Ibisevic und Dodi Lukebakio brachten die Hertha mit ihren Treffern innerhalb von knapp einer Minute mit 2:0 in Führung - und verschafften dem neuen Klub von Trainer Bruno Labbadia damit ein ordentliches Polster. Matheus Cunha legte wenig später den dritten Treffer nach.

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Was war passiert? Das 1:0 (51. Minute) war eine Co-Produktion von Ex-Nationalspieler Marvin Plattenhardt und Sturm-Oldie Ibisevic. Der 35-Jährige hatte schon beim 3:0-Sieg in Hoffenheim einmal eingenetzt, nun setzte er eine Platten-Flanke mustergültig per Kopf ins Union-Tor. Nur etwa 70 Sekunden (52.) später war Ibisevic am zweiten Treffer beteiligt als er den Ball kurz vor dem Tor auf Sturm-Partner Lukebakio quer legte. Wiederum zehn Minuten später traf mit Matheus Cunha (61.) dann auch der dritte Hertha-Stürmer.

Hertha wollte am Freitagabend Revanche für das Hinspiel um die Stadtmeisterschaft. Dort hatte es lange 0:0 gestanden, bevor Sebastian Polter die Köpenicker in der Nachspielzeit zum Sieg schoss und die Union-Fans auf der Tribüne zum Beben brachte. Die Partie an der Alten Försterei war wegen Pyrotechnik zudem zwischenzeitlich unterbrochen worden. Am Freitag musste der Jubel der Hertha-Fans wegen des Geisterspiels zu den Anhängern nach Hause verlegt werden.