16. November 2020 / 06:25 Uhr

Hertha-Manager Preetz erklärt gescheiterten Götze-Transfer: Nicht alle Parameter haben gepasst

Hertha-Manager Preetz erklärt gescheiterten Götze-Transfer: Nicht alle Parameter haben gepasst

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Hertha-Manager Michael Preetz (links) spricht über die Verhandlungen mit Mario Götze.
Hertha-Manager Michael Preetz (links) spricht über die Verhandlungen mit Mario Götze. © Getty Images/Montage
Anzeige

Mario Götze und Hertha BSC - der Wechsel des Ex-BVB-Stars nach Berlin war eine Option. Doch am Ende entschied sich der Weltmeister von 2014 nicht für einen Wechsel in die Hauptstadt. Sport-Geschäftsführer Michael Preetz erklärt, warum Götze nicht zur Hertha gewechselt ist.

Sport-Geschäftsführer Michael Preetz glaubt nicht, dass Hertha BSC mit der Nichtverpflichtung des Ex-Nationalspielers Mario Götze von Borussia Dortmund eine Chance verpasst hat. "Mario war auf dem Markt. Aber es müssen alle Parameter zusammenpassen, damit es zu einem Transfer kommt. Das war nicht der Fall", sagte Preetz über den neuen Star der PSV Eindhoven im Interview des Kicker.

Anzeige

Der 53-Jährige sieht der gewaltigen Umbruch im Kader als Grund der schwankenden Leistungen zum Saisonauftakt in der Bundesliga. "Wir haben wegen der vielen auslaufenden Verträge die Chance gesehen, an der Kader-Struktur zu arbeiten und den Kader auch zu verschlanken. Das ist uns gelungen. Und wir haben immer gesagt, dass die Räume, die durch den Weggang von Führungsspielern entstehen, von anderen besetzt werden", sagte Preetz. Dass das nicht von heute auf morgen gehe, sei dem Verein klar gewesen: "Das ist kein Prozess, der in ein paar Wochen oder Monaten abgeschlossen ist."

Mehr vom SPORTBUZZER

Dennoch hätte er sich gewünscht, "dass wir den einen oder anderen Punkt mehr machen und die erste Pokalrunde überstehen. Das wäre trotz der Schwierigkeiten (...) möglich gewesen, und das hätte den Entwicklungsprozess sicher beschleunigt. Insofern brauchen wir einen etwas längeren Atem - aber den haben wir", erklärte Preetz.

Dass die letzte Tranche von Investor Tennor in Höhe von 100 Millionen Euro nicht wie zunächst geplant Ende Oktober kam, beunruhigt Preetz nicht. "Lars Windhorst hat oft genug betont, dass er diese Partnerschaft nicht als ein kurzfristiges Investment von zwei oder drei Jahren, sondern vielmehr für die nächsten zehn Jahre oder mehr sieht." Er habe keine Zweifel, dass die 100 Millionen kommen.