28. Januar 2020 / 19:50 Uhr

Hertha-Profi Kalou kritisiert Trainer Klinsmann: Respekt fehlt massiv

Hertha-Profi Kalou kritisiert Trainer Klinsmann: Respekt fehlt massiv

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Wird von Kalou kritisiert: Jürgen Klinsmann.
Wird von Kalou kritisiert: Jürgen Klinsmann. © 2020 Getty Images
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Nächster Ärger bei Hertha BSC: Der wechselwillige Spieler Salomon Kalou greift seinen neuen Trainer Jürgen Klinsmann an und vermisst die nötige Wertschätzung. Er ist nicht der erste Profi, der sich so äußert.

Erneut Ärger bei Hertha BSC: Der wechselwillige Salomon Kalou hat mangelnden Respekt bei Hertha BSC beklagt. „Ich bin nicht erst fünf Tage oder Monate hier. Sondern fast sechs Jahre und habe immer meine Tore gemacht. Ich brauche deswegen keine Sonderbehandlung. Aber es geht mir um Respekt. Und der fehlt massiv“, sagte der ivorische Offensivspieler dem Berliner Kurier und der Berliner Zeitung. Damit kritisiert auch Trainer Jürgen Klinsmann.

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Kalou trainierte zuletzt individuell anstatt mit der Mannschaft. Er war zum Start der Rückrundenvorbereitung der Berliner und im Trainingslager in den USA freigestellt worden, um sich einen neuen Verein suchen zu können. Der 34 Jahre alte Routinier spielte in den Planungen von Cheftrainer Jürgen Klinsmann keine Rolle mehr. „Ich bin fit und bereit zu spielen. Wenn das Team mich braucht, mache ich meinen Job“, sagte Kalou. „Ich habe so etwas noch nie erlebt. Nicht mal beim großen FC Chelsea.“

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Der frühere WM-Teilnehmer hofft dabei weiter auf einen baldigen Wechsel und will grundsätzlich auch nicht schlecht über seinen langjährigen Club reden. „Ich werde Hertha immer als einen wunderbaren Ort in Erinnerung halten. Ich habe auch eine gute Beziehung zu (Geschäftsführer) Michael Preetz“, sagte Kalou. Er spielt seit 2014 beim Hauptstadtclub.


Maier vermisst Glauben an Einsätze bei Hertha

Zuvor hatte bereits Hertha-Eigengewächs Arne Maier Kritik geäußert. Der 21-Jährige sieht nach der Verpflichtung des Argentiniers Santiago Ascacibar und dem kurz vor dem Abschluss stehenden Transfer von Lyons Lucas Tousart offenbar nur wenig Chancen auf Einsätze. "Als Fußballer willst du spielen, gebraucht werden und dem Team auf dem Platz helfen. Den Glauben daran, dass ich diese Rolle in nächster Zeit bei Hertha einnehmen kann habe ich nicht mehr", sagte Maier der Bild.

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Am Sonntag machte er via "Bild"-Zeitung seinen Wechselwunsch öffentlich."Nach intensiver Bedenkzeit habe ich um ein Gespräch mit den Verantwortlichen, also Michael Preetz und Jürgen Klinsmann, gebeten und danach meine Entscheidung – noch in diesem Transferfenster wechseln zu wollen – mitgeteilt", sagte Maier.