24. November 2019 / 10:50 Uhr

HG Rosdorf-Grone nicht zu bremsen

HG Rosdorf-Grone nicht zu bremsen

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Janina Schmieding (l., hier im Derby gegen HGRG-Spielerin Silvana Hinrichs) war die erfolgreichste Werferin der HSG Göttingen in Osnabrück.
Janina Schmieding (l., hier im Derby gegen HGRG-Spielerin Silvana Hinrichs) war die erfolgreichste Werferin der HSG Göttingen in Osnabrück. © Peter Heller
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Der Aufsteiger HG Rosdorf-Grone ist als Tabellenzweiter der Frauen-Oberliga derzeit nicht zu bremsen. Beim SV Altencelle verbuchte der Neuling im neunten Spiel den siebten Sieg und damit 6:0 Punkte in Folge.

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Hingegen hat die HSG Göttingen in Osnabrück nach der fünften Niederlage den erhofften Anschluss an das Mittelfeld verpasst. Die spielfreie HSG Plesse-Hardenberg steigt erst kommenden Wochenende wieder ins Spielgeschehen ein.

SV Altencelle – HG Rosdorf-Grone 25:26 (13:13). Trainer Sascha Heiligenstadt brachte 60 spannende Minuten auf den Punkt: „Unser Minikader hat sich richtig durchgekämpft. Am Ende sind wir dank mehr Herz und Leidenschaft belohnt worden.“

Maite Gutenberg, die einem Ritual der Gastgeberinnen zu Folge zur besten „Spielerin des Tages“ gewählt wurde, musste allerdings angeschlagen vorzeitig das Feld verlassen. „Wir haben als Team Ruhe bewahrt und uns von Rückschlägen nicht verunsichern lassen. Unsere Torfrau Louisa Schlote hat zudem in der entscheidenden Phase einen Siebenmeter gehalten“, berichtete Maite Gutenberg, deren Schwester Amrei mit dem 6:4 per Siebenmeter als beste HG-Werferin ihr 50. Saisontor platzierte. „Wir sind schon gut drauf“, freute sich Trainer Heiligenstadt, der auch Greta Herthum, Neele Diek oder Shari Kehler sein Kompliment aussprach. – HG-Tore: A. Gutenberg (8/1), Diek, M. Gutenberg (je 4), Hinrichs, Neidhardt (je 3), Herthum (2), Kehler, Leonhard (je 1).

Am Ende fehlt das Glück

HSG Osnabrück - HSG Göttingen 31:29 (17:13). Göttingens Trainer Uwe Viebrans war nach dem Spiel immer noch mächtig sauer auf die Schiedsrichter und deren „viele Fehlentscheidungen“. Das habe die Mannschaft nicht verdient. „Es hat nicht der Bessere, sondern der Glücklichere gewonnen“,ärgerte sich der Coach, der ein in Angriff und Abwehr stark verbessertes Team erlebte. 7:4 (11.) führten die Göttingerinnen, die beim 27:27 (54.) noch alle Chancen auf einen Erfolg hatten.

„Am Ende hatten wir nicht das Glück auf unserer Seite und verlieren nach unserem sehr guten Spiel unverdient“, konnte es auch Lara Meroth nicht wirklich fassen. „Es ist einfach nur schade, dass wir nicht für unsere kämpferische Leistung nicht belohnt wurden“, war Dariah Seradj auch ein Stück weit frustriert. – Göttinger Tore: J. Schmieding (10/8), Rösler (4), Nadine Bause (3), Gräser, Lieseberg, K. Schmieding (je 3) , Meroth, Natalie Bause (je 1).

Von Ferdinand Jacksch

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