08. Januar 2020 / 08:48 Uhr

Hinrundenbilanz: TSV Rotation jagt Laubegast und Striesen

Hinrundenbilanz: TSV Rotation jagt Laubegast und Striesen

Jürgen Schwarz
Dresdner Neueste Nachrichten
Kann der TSV Rotation die Konkurrenz noch abfangen?
Kann der TSV Rotation die Konkurrenz noch abfangen? © Steffen Manig
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Die Dresdner Teams stehen in der Landesklasse Ost weitestgehend glänzend da. In der Staffel Mitte deutete sich unterdessen eine Vereinsfusion an.

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Dresden. Die Hinrunde in der Fußball-Landesklasse Ost war aus Dresdner Sicht ein voller Erfolg. Gleich vier Vereine aus der Landeshauptstadt führen das 14er Feld an. Der FV 06 Laubegast hat 30 Zähler auf dem Konto, Verfolger SG Striesen steht mit 28 Punkten zu Buche. Der TSV Rotation Dresden rangiert vier Zähler hinter Laubegast, der SC Borea hat acht Punkte Rückstand auf den Herbstmeister. Unter den Erwartungen blieb die SG Weixdorf (11.) mit 13 Zählern, Aufsteiger Dresdner SC (10.) hat einen Punkt mehr auf dem Konto.

Die Liga-Torschützenliste wird von zwei Laubegastern angeführt: Kapitän Philipp Wappler steht mit 17 Treffern zu Buche, Johann Wölk traf elfmal ins Schwarze. Auf Platz drei rangieren die Striesener Oliver Hegewald und Johann Schulz mit jeweils zehn Toren. Die Fairplay-Wertung führen Striesen, Borea und Rotation an. Die Striesener blieben ohne eine Rote bzw. Gelb-Rote Karte. In der Zuschauergunst hat der DSC mit 158 Zuschauern pro Heimspiel die Nase vorn. Hier folgen Weixdorf (146) und Striesen (121). Die meisten Besucher pilgerten zum Stadtduell zwischen dem DSC und Laubegast (0:2) mit 219 Zahlenden ins Heinz-Steyer-Stadion.

Landesklasse Mitte: Hainsberg ungeschlagen

Die Saison begann mit einem Paukenschlag, denn im Auftaktspiel überrollten die Striesener die Laubegaster Kicker mit 4:0. Offensichtlich war das der oft zitierte Schuss vor den Bug, denn Laubegast blieb in den folgenden zwölf Partien ohne Niederlage (neun Siege, drei Remis). Der Spitzenreiter erzielte die mit Abstand meisten Tore (46), die wenigsten Gegentreffer kassierte Rotation (15). Die „Remiskönige“ sind die Crostwitzer, die fünf ihrer 13 Partien unentschieden gestalteten.

Schlusslicht SV Zeißig blieb in der Hinrunde ohne Sieg. Auswärts warteten auch Weixdorf und Oderwitz vergeblich auf einen Dreier. Neuling FC Stahl Rietschen holte aus sechs Heimspielen nur einen Punkt, kam aber auswärts (elf Zähler) auf die viertbeste Bilanz in der Ost-Staffel. Auch in der Landesklasse Mitte deutet viel auf einen Dreikampf um den Titel hin. Der Hainsberger SV blieb ungeschlagen, hat aber nur zwei Punkte Vorsprung auf Stahl Freital. Beide Teams eröffnen die Rückrunde am 7. März mit dem Gipfeltreffen. Aktuell bereiten beide Vereine zusammen mit Motor Freital die Fusion durch. Der neue Gesamtverein soll dann 2020/21 in der Landesliga starten. Einen Strich durch diese Rechnung könnte der BSC Freiberg (3.) machen, der fünf Zähler hinter Hainsberg auf der Lauer liegt. Allerdings ist davon auszugehen, dass die Bergstädter wie bereits 2019 ihren Aufstiegsverzicht erklären würden. Die Torjägerliste führt der Freitaler Eric Zimmermann an, der sage und schreibe 24 Treffer erzielte – allein sechs Mannschaften erreichten diesen Wert nicht einmal mit ihrer Gesamttorzahl. Die Fairplay-Wertung führt der SV Bannewitz an. Auf den besten Zuschauer-Zuspruch kommt Aufsteiger SV Lichtenberg (169/Heimspiel).

Die meisten Besucher kamen zum Derby zwischen Hainsberg und Freital (4:2) mit 299 Zahlenden.