23. Mai 2020 / 21:06 Uhr

Hinteregger Frankfurts "ärmste Sau" nach Slapstick-Eigentor gegen Bayern: "Musste selbst etwas lachen"

Hinteregger Frankfurts "ärmste Sau" nach Slapstick-Eigentor gegen Bayern: "Musste selbst etwas lachen"

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Martin Hinteregger hat im Spiel gegen den FC Bayern gleich dreimal getroffen - davon aber einmal ins eigene Netz.
Martin Hinteregger hat im Spiel gegen den FC Bayern gleich dreimal getroffen - davon aber einmal ins eigene Netz. © dpa
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Zwei Tore schoss Martin Hinteregger gegen den FC Bayern und brachte Eintracht Frankfurt damit wieder ins Spiel. Letztlich zog der Österreicher seiner Mannschaft mit seinem kuriosen Eigentor zum 2:5 aber endgültig den Zahn. Nach dem Spiel bezeichnete er den Treffer als "eines meiner schönsten Eigentore".

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Eigentlich hatte Martin Hinteregger Eintracht Frankfurt wieder zurück ins Spiel gebracht. Nachdem die Hessen beim FC Bayern zwischenzeitlich mit 0:3 hinten lagen, war der Österreicher zwei Mal per Kopf erfolgreich. 2:3, Frankfurt war wieder im Spiel. Dass am Ende doch der Rekordmeister gewann, lag allerdings auch an Hinteregger und seinem Slapstick-Eigentor. Es war der Schlusspunkt des letztlich ungefährdeten 5:2-Siegs für die Münchner, die damit die Tabellenführung in der Bundesliga wieder auf vier Punkte ausbauten.

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Hinteregger war in der 74. Minute war nach einem langen Ball aus der Bayern-Abwehr und einer Hereingabe von Serge Gnabry an den Ball gekommen und hatte den Ball, anstatt zu klären, extrem unglücklich ins eigene Tor abgefälscht. "Das ging schnell, sah sicher lustig aus und ich musste selbst etwas lachen", gestand der Österreicher nach dem Spiel bei Sky. "Es war sicherlich eines meiner schönsten Eigentore", sagte er und bewies angesichts der SGE-Pleite Galgenhumor.

Rode nimmt Hinteregger in Schutz: "Es war vorher ein Ball, der schlecht verteidigt wurde"

Die Szene beim 2:5 war bezeichnend für die Leistung der Frankfurter Defensive am Samstagabend, die den Bayern-Stars um Robert Lewandowski und Thomas Müller nicht immer gewachsen war und die Münchner immer wieder zu Torchancen einlud. "Es sind immer wieder Momente in dieser Saison, in denen wir falsch entscheiden", sagte Sebastian Rode. "So brechen wir uns immer wieder selbst." Hinteregger wollte er aber keinen Vorwurf machen: "Es war vorher ein Ball, der schlecht verteidigt wurde. Dann ist er die ärmste Sau."

Die Situation der SGE bleibt nach der Pleite in München prekär. "Der Blick ging schon vor der Coronakrise nach unten", sagte Hinteregger. "Wir haben das heute aber trotzdem ordentlich gemacht. Wir nehmen das Positive mit." Der Abstand zu Relegationsplatz 16 könnte am Sonntag auf zwei Punkte schrumpfen.

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Die anstehenden Aufgaben haben es in sich: am Dienstag empfangen die Hessen den Tabellensiebten SC Freiburg, am nächsten Samstag dann muss die Mannschaft von Trainer Adi Hütter, der zuletzt zunehmend in der Kritik stand, zum Sechsten VfL Wolfsburg.