29. April 2022 / 23:06 Uhr

Hitchcock in der Brüderstraße: L.E. Volleys gewinnen das Derby gegen Delitzsch 3:2

Hitchcock in der Brüderstraße: L.E. Volleys gewinnen das Derby gegen Delitzsch 3:2

Frank Schober
Leipziger Volkszeitung
Die L.E. Volleys mit Martin  Burgartz und Julius Karoos haben das Derby gegen den GSVE Delitzsch gewonnen.
Die L.E. Volleys mit Martin Burgartz und Julius Karoos haben das Derby gegen den GSVE Delitzsch gewonnen. © Christian Modla
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Das Match zwischen den L.E. Volleys und Delitzsch wurde das erwartet spannende Duell und folgerichtig im Tie Break entschieden. Die Leipziger siegten letztendlich mit 3:2 (20:25, 25:22, 25:22, 15:25, 15:13). Die 630 Zuschauer in der Sporthalle in der Brüderstraße sahen tollen Volleyball.

Leipzig. Der erste Matchball um 22.25 Uhr saß: Vor 630 Zuschauern ging am Freitag für die L.E. Volleys (blaue Trikots) und den GSVE Delitzsch in der Brüderstraße die Zweitliga-Saison zu Ende. Die Leipziger schafften im extrem spannenden Derby die Revanche für das 1:3 im Hinspiel und siegten 3:2 (20:25, 25:22, 25:22, 15:25, 15:13).

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Bereits vorher stand fest, dass die Delitzscher auf Platz neun und die Leipziger auf Rang zwölf landen – letztlich sind es elf Zähler Abstand. Für beide war es das letzte Saisonspiel, weil die am 8. Mai geplante Partie der Leipziger gegen Grafing kurzfristig auf Wunsch der Gäste abgesagt wurde. Ob die L.E. Volleys weiter in Liga zwei spielen dürfen, darüber entscheidet eine Liga-Reform.

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Die Volleyballfans erwarteten ein intensives Derby um Ehre und Prestige, das letztendlich die Leipziger (blau) gegen den GSVE Delitzsch im Tie Break knapp gewannen. Zur Galerie
Die Volleyballfans erwarteten ein intensives Derby um Ehre und Prestige, das letztendlich die Leipziger (blau) gegen den GSVE Delitzsch im Tie Break knapp gewannen. ©

Da die Sporthalle Brüderstraße wegen des Lärmschutzes kurz nach 22.30 Uhr verlassen werden musste, verschoben die Volleys sämtliche Verabschiedungen – wie die von Ex-Trainer Christoph Rascher. Beim Spielerkader stehen die Abgänge noch nicht fest. Dies hängt davon ab, ob die Volleys künftig 2. oder 3. Liga spielen. In Liga drei wäre der Umbruch größer. Zudem ist noch nicht sicher, ob die Volleys und Trainer Jan Pretscheck die Zusammenarbeit fortsetzen.