26. Juni 2019 / 20:39 Uhr

Hitzeschlacht in Probstheida: Lok Leipzig unterliegt Zweitligist Erzgebirge Aue

Hitzeschlacht in Probstheida: Lok Leipzig unterliegt Zweitligist Erzgebirge Aue

Anton Kämpf
Leipziger Volkszeitung
Der 1. FC Lok Leipzig unterlag im Testspiel gegen Zweitligist FC Erzgebirge Aue mit 1:3. 
Der 1. FC Lok Leipzig unterlag im Testspiel gegen Zweitligist FC Erzgebirge Aue mit 1:3.  © Dirk Knofe - Picturework.eu
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Das Team von Teamchef Björn Joppe unterlag bei tropischen, teils grenzwertigen Bedingungen Erzgebirge Aue mit 1:3. Neuzugang Stephane Mvibudulu brachte den Regionalligisten früh in Führung, Pascal Testroet (2) und Philipp Zulechner drehten die Partie zu Gunsten des Zweitligisten. 

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Leipzig. Nach 15 Minuten ist es soweit: die erste Trinkpause im ersten Testspiel der Saison des 1. FC Lokomotive Leipzig gegen Erzgebirge Aue am heißesten Tag des Jahres. Im Viertelstundentakt werden die Spieler an die Seitenlinie gebeten, um Wasser zu sich zunehmen und sich gegebenenfalls einen kalten Schwamm in den Nacken packen zu lassen. Absolut notwendig ist bei diesem Hitzekick, in dem von Minute zu Minute die Kräfte der Akteure schwinden und die Gäste einen aussagelosen 3:1-Sieg mit nach Hause nehmen, regelmäßige Flüssigkeitsaufnahme. Als der Akku noch voll ist, gehen die Probstheidaer nach nur zwei Minuten durch Neuzugang Stephane Mvibudulu, der nach Querpass von Kevin Schulze nur noch einschieben muss, in Führung.

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Der 1. FC Lok Leipzig spielte am 26. Juni 2019 gegen Erzgebirge Aue. Zur Galerie
Der 1. FC Lok Leipzig spielte am 26. Juni 2019 gegen Erzgebirge Aue. ©
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Mvibudulu ist einer von drei Neuen in der Startelf von Trainerduo Björn Joppe und Rainer Lisiewicz: die linke Außenbahn beackern Leon Heynke hinten und Aykut Soyak vor ihm. Danach sieht Sportdirektor Wolfgang Wolf, der in seinem ersten Match im Bruno-Plache-Stadion fleißig Notizen macht, in den ersten 45 Minuten neben zwei Trinkpausen noch zwei Tore der Veilchen durch Stürmer Pascal Testroet in der 36. Minute und in der Nachspielzeit der ersten Hälfte.

Frischen Wind, der von alleine eher sporadisch durch die Connewitzer Straße weht, bringen beide Teams aus den eigenen Reihen und tauschen munter aus, Lok wechselt alle noch verfügbaren sieben Feldspieler ein, Aue tauscht die Mannschaft komplett aus. Und für kurze Zeit hat es Erfolg – bei den Gästen. Philipp Zulechner trifft nach 50 Minuten zum 1:3, danach bestimmt das Team von Trainer Daniel Meyer das Tempo der Partie und lässt einige gute Möglichkeiten aus. Zu viel sportliche Bedeutung sollte jedoch nicht in die Partie gesteckt werden. Und das nicht, weil die beiden Vereine zwei Ligen trennen, weil Aue seit einer Woche länger in der Saisonvorbereitung ist, weil Teamchef Björn Joppe nicht ganz so viel Wert auf Testspiele legt, sondern weil durch Trinkpausen, fast vierzig Grad und besonders in der zweiten Hälfte viele Wechsel der Spielfluss vor 964 Zuschauern kaum eine Möglichkeit hat, sich zu entwickeln. Der Kondition tut es dennoch gut. Schon am Freitag testet Lok Leipzig erneut und empfängt Viktoria Köln.

Lok-Aktueur: Stephane Mvibudulu: "Es war sehr intensiv durch die Witterungsbedingungen. Hier und da muss ich mich noch in die Mannschaft reinfitzen, die Taktik verstehen. Aber für ein Spiel gegen einen Zweitligisten war das ein ganz solider Start."

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