04. Juni 2019 / 19:23 Uhr

Höchster Saisonsieg, doch PSV Rostock jubelt verhalten

Höchster Saisonsieg, doch PSV Rostock jubelt verhalten

Johannes Weber
Ostsee-Zeitung
PSV-Angreifer Belal Abushawish (r.) gegen Strasburgs Keeper Martin Nikolai.
PSV-Angreifer Belal Abushawish (r.) gegen Strasburgs Keeper Martin Nikolai. © Johannes Weber
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Landesligist schlägt in Unterzahl spielende Strasburger mit 5:0. PSV muss nun auf Anker Wismar hoffen.

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Das ist schon ein wenig eigenartig. Da fährt Fußball-Landesligist PSV Rostock zum Saisonabschluss seinen höchsten Saisonsieg ein und jubelt dennoch mit angezogener Handbremse. Die Rostocker (14. Platz/jetzt 27 Punkte), die die Saison ursprünglich auf einem Nichtabstiegsplatz beendet haben, können sich des Klassenverbleibs noch nicht sicher sein.

Nach dem 5:0 (1:0)-Heimerfolg des PSV gegen Einheit Strasburg machte gestern die Nachricht die Runde, dass der FC Anker Wismar in der Oberliga Nord mit 0:4 gegen TeBe Berlin verlor. Der FCA (15. Platz/31 Punkte) wäre aktuell nach dem Malchower SV der zweite Absteiger aus MV in die Verbandsliga. Das hätte Auswirkungen auf die Abstiegskonstellationen bis in die Kreisliga.

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Ein Anker-Absturz würde für die Landesliga bedeuten, dass es fünf statt vier Absteiger gäbe. Neben den Tabellen-15. und 16. müsste auch der schlechteste 14. beider Staffeln – in diesem Fall der PSV Rostock – in die Landesklasse runter. PSV-Co-Trainer Felix Gaede: „Wir wollten gegen Strasburg für einen versöhnlichen Saisonabschluss sorgen, das ist uns gelungen. Jetzt liegt es an Anker, ob wir in der Landesliga bleiben.“

PSV-Gegner Strasburg war zum Saisonabschluss mit neun Spielern angereist. Die Vorpommern verteidigten wacker im ersten Durchgang und ließen nur den Strafstoßtreffer von Rostocks Sascha Putscher. Kurz nach dem Seitenwechsel erhöhte Belal Abushawish nach Vorarbeit von Alexander Schwarze auf 2:0. Den Gästen gingen mit zunehmender Spieldauer die Kräfte abhanden. Die Hausherren legten dafür in der Schlussphase noch Tore durch Chris Schröder, Bernhard Ledge und Marcus Sehlandt nach.

Die Rostocker wären endgültig gerettet, sollten die Wismarer ihr Saisonfinale am kommenden Sonnabend gegen den direkten Konkurrenten FC Strausberg (14./32) gewinnen und den Ligaverbleib schaffen. Gaede plant, in Wismar vor Ort zu sein und Anker fest die Daumen zu drücken.

PSV Rostock: Meuser – Schröder, Ebeling, Dressler, Marx – Schwarze (80. Sehlandt), Bergmann (71. Ledge), Grabow. Putscher – Laaser (46. Scheel), Abushawish.
Tore: 1:0 Putscher (7./Strafstoß), 2:0 Abushawish (49.), 3:0 Schröder (80.), 4:0 Ledge (84.), 5:0 Sehlandt (88.).
Schiedsrichter: Michael Rust (Goldberg).
Zuschauer: 56.

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