15. Mai 2022 / 22:24 Uhr

Hoeneß kritisiert "Hetzjagd" gegen Salihamidzic: "Für die Transferpolitik ist der ganze Verein verantwortlich"

Hoeneß kritisiert "Hetzjagd" gegen Salihamidzic: "Für die Transferpolitik ist der ganze Verein verantwortlich"

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Bayern-Ehrenpräsident Uli Hoeneß kann die Kritik an Sportvorstand Hasan Salihamidzic nicht verstehen.
Bayern-Ehrenpräsident Uli Hoeneß kann die Kritik an Sportvorstand Hasan Salihamidzic nicht verstehen. © IMAGO/Future Image/Eibner/Montage
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Hasan Salihamidzic, Sportvorstand des FC Bayern, stand zuletzt immer wieder in der Kritik, wurde sogar von einige Fans ausgepfiffen. Ehrenpräsident Uli Hoeneß nannte das Vorgehen "eine Hetzjagd" und verteidigte den 45-Jährigen. 

Ehrenpräsident Uli Hoeneß hat die Arbeit von Sportvorstand Hasan Salihamidzic beim FC Bayern München nach öffentlicher Kritik verteidigt. Wenn man einige Berichte verfolge, dann sei das "eine Hetzjagd und er ist nicht alleine verantwortlich für die Transferpolitik", sagte Hoeneß am Sonntagnachmittag am Rande der Feier im Münchner Rathaus.

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Hoeneß stellte klar: "Für die Transferpolitik ist der ganze Verein verantwortlich. Der ganze Vorstand und der ganze Aufsichtsrat." Es werde sich immer nur einer rausgepickt. "Als wir sechs Titel gewonnen haben, habe ich keinen gehört, der gerufen hat: 'Hasan, Hasan!' Jetzt, wo wir die Champions League nicht gewinnen, ist er alleine schuld. Das kann nicht sein."

Im Rahmen der Meisterfeier des deutschen Rekordchampions am Samstagabend hatte es auch Unmutsbekundungen gegen Salihamizdic gegeben. Der 45-Jährige trat vor fünf Jahren den Posten als Sportdirektor an und ist seit Sommer 2020 Sportvorstand. Die Arbeit von Salihamidzic sei "gut", sagte Hoeneß. Dieselbe Note gab er auch für die Arbeit des neuen Vorstandschefs Oliver Kahn. Man müsse die Spieler wieder mehr in die Pflicht nehmen, forderte Hoeneß.

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Der langjährige Manager und Präsident sieht aber auch in der Führungsriege um Kahn und Salihamidzic Anpassungsbedarf für die kommenden Spielzeiten. Trainer Julian Nagelsmann hätte in der "Außenpolitik" des Vereins "relativ viel" Arbeit gehabt, sagte Hoeneß. "Das wird sich ändern müssen in den nächsten Jahren."

Es könne nicht sein, dass der Trainer das übernehmen müsse. Nach öffentlicher Kritik an Salihamidzic und Kahn kündigte Hoeneß Gespräche über dieses Thema an: "Die Verantwortlichen, ich bin ja Aufsichtsrat, werden es da besprechen, wo es notwendig ist - nämlich im Gremium."