12. April 2021 / 22:22 Uhr

Europa-Dämpfer für Bayer Leverkusen: Torloses Remis für Hannes Wolf in Hoffenheim - Rudy verletzt

Europa-Dämpfer für Bayer Leverkusen: Torloses Remis für Hannes Wolf in Hoffenheim - Rudy verletzt

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Die Leverkusen-Profis stellten Hoffenheim-Torwart OIiver Baumann nur selten auf die Probe. Sebastian Rudy verletzte sich beim torlosen Remis im Montagsspiel.
Die Leverkusen-Profis stellten Hoffenheim-Torwart OIiver Baumann nur selten auf die Probe. Sebastian Rudy verletzte sich beim torlosen Remis im Montagsspiel. © IMAGO / Michael Weber (Montage)
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Bayer Leverkusen hat den zweiten Sieg unter dem neuen Trainer Hannes Wolf verpasst. Die Werkself kam im vorerst letzten Bundesliga-Montagsspiel nicht über ein 0:0 in Hoffenheim hinaus. Der Rückstand der Werkself auf Champions-League-Platz vier beträgt neun Punkte.

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Im vorerst letzten Montagsspiel der Bundesliga haben sich die TSG Hoffenheim und Bayer Leverkusen mit einem torlosen Unentschieden voneinander getrennt. Die Partie zum Abschluss des 28. Spieltags hatte nur wenige Höhepunkte zu bieten, beiden Teams war nach zuletzt jeweils mäßigen Auftritten eine gewisse Verunsicherung anzumerken. Einen bitteren Abend erwischte insbesondere Sebastian Rudy: Der Hoffenheimer musste in Halbzeit eins aufgrund von muskulären Problemen ausgewechselt werden.

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"Wir wollen aktiv sein und die individuelle Klasse der Leverkusener nicht ins Spiel kommen lassen, indem wir einen Tick höher verteidigen", hatte Hoffenheim-Trainer Sebastian Hoeneß kurz vor dem Anpfiff im DAZN-Interview angekündigt. Die Mannschaft konnte seine Vorgaben gegen Leverkusen in der ersten Halbzeit weitestgehend erfüllen, nachdem die Kraichgauer zuvor drei Niederlagen in Folge kassiert und damit in Abstiegsgefahr geraten waren. Nur einmal konnten die Gäste die von Hoeneß befürchtete individuelle Klasse zum Vorschein bringen. Wendell und Charles Aranguiz zauberten in der 25. Minute per Doppelpass im Strafraum, ehe Oliver Baumann die Chance vereiteln konnte.

Rudy-Verletzung führt zu Kramaric-Comeback

Fünf Minuten später wären die Hausherren um ein Haar in Führung gegangen. Nach einer Hereingabe von Pavel Kaderabek stand Christoph Baumgartner einköpfbereit vor dem Leverkusener Tor, Edmond Tapsoba konnte jedoch in höchster Not retten. Die darauffolgenden Minuten waren vor allem von der Verletzung Rudys geprägt, der zunächst mit schmerzverzerrtem Gesicht liegen geblieben war (er hatte sich offensichtlich vertreten), es nach kurzer Behandlungspause noch einmal versuchte, um dann doch noch vor der Halbzeitpause gegen Andrej Kramaric (38.) ausgewechselt zu werden.

Der Kroate musste zuletzt wegen einer Sprunggelenksverletzung ebenfalls passen, konnte gegen Bayer jedoch in den Kader - und nach der Rudy-Auswechslung auf den Platz - zurückkehren. Die zweite Halbzeit verlief ähnlich wie der erste Durchgang, da es der favorisierten Werkself nicht gelang, Hoffenheim vor ernsthafte Probleme zu stellen. Chancen blieben Mangelware, Hoffenheim brachte es lediglich auf zwei Torschüsse. Beide Klubs waren sichtlich darauf bedacht, möglichst kein Gegentor zu kassieren.

Nach dem knappen 2:1-Einstandserfolg für Neu-Trainer Hannes Wolf musste er sich in seinem zweiten Spiel an der Seitenlinie der Leverkusener mit einem torlosen Remis zufriedengeben. Die Gäste konnten Europa-League-Platz sechs mit vier Punkten Vorsprung auf Union und Mönchengladbach zwar festigen, in Richtung Champions League jedoch kaum Boden gut machen (neun Punkte hinter Frankfurt). Hoffenheim trennen nun fünf Punkte bis Relegationsplatz 16, den derzeit Arminia Bielefeld belegt.