13. Dezember 2019 / 23:17 Uhr

Sebastian Rudy nach Hoffenheim-Pleite gegen FC Augsburg bedient: "Vier Fehler, vier Tore gekriegt"

Sebastian Rudy nach Hoffenheim-Pleite gegen FC Augsburg bedient: "Vier Fehler, vier Tore gekriegt"

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Sebastian Rudy lobte nach der Niederlage gegen Augsburg die spielerische Leistung seiner Hoffenheimer, haderte aber mit den Gegentoren.
Sebastian Rudy lobte nach der Niederlage gegen Augsburg die spielerische Leistung seiner Hoffenheimer, haderte aber mit den Gegentoren. © imago images/foto2press/Montage
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Trotz 78 Prozent Ballbesitz musste die TSG 1899 Hoffenheim gegen den FC Augsburg eine deutliche 2:4-Niederlage hinnehmen. Während Sebastian Rudy die Enttäuschung nach dem Freitagabendspiel ins Gesicht geschrieben stand, lobte FCA-Trainer Martin Schmidt die Effizienz seines Teams.

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Eine ideenlose TSG 1899 Hoffenheim hat ihren Fans die nächste Heimpleite beschert. Die Mannschaft von Trainer Alfred Schreuder unterlag am Freitagabend in der Bundesliga dem FC Augsburg verdient mit 2:4 (1:1). Damit sind die Kraichgauer nun seit vier Partien sieglos und haben den Anschluss an die Spitzengruppe der Tabelle verloren. Philipp Max (11. und 51. Minute/Foulelfmeter), Frederik Jensen (56.) und Iago (85.) erzielten vor 23 309 Zuschauern in Sinsheim die Tore für die Mannschaft der Stunde im Oberhaus. Robert Skov glich zwischenzeitlich für die TSG aus (14.), Jürgen Locadia (80.) gelang in der Schlussphase nur der kurzfristige Anschluss.

Die Stimmung bei Hoffenheims Nationalspieler Sebastian Rudy war nach der Niederlage im Keller. „Wir haben die Dinger vorne nicht gemacht. Wir haben hinten vier Fehler gemacht und vier Dinger gekriegt“, sagte er im Streamingdienst DAZN. Mit Ausnahme der Abschlusschwäche konnte der ehemalige Bayern-Profi seinem Team keinen Vorwurf machen. Seiner Ansicht nach waren die Hausherren in allen Bereichen bestimmend, außer beim Toreschießen. "Wir müssen die Fehler abstellen, bis auf die Chancenverwertung war heute sehr vieles gut", analysierte Rudy.

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Knapp 80 Prozent Ballbesitz führen Hoffenheim nicht zum Sieg

Letztendlich konnten sich die Hoffenheimer für die 78 Prozent Ballbesitz nichts kaufen, wie Torwart Oliver Baumann befand: "Der Ballbesitz war definitiv nicht der Grund für die Niederlage, sondern dass wir uns einfach nicht für den Aufwand belohnen, den wir leisten."

FCA-Trainer Martin Schmidt: "Der Sieg war kein Schönheitspreis"

Es liegt in der Natur der Sache, dass die Stimmung bei den siegreichen Gästen in den Interviews nach dem Spiel besser war. Allen voran zeigte sich Florian Niederlechner bester Laune, der an allen vier Treffern (drei Assists, ein herausgeholter Elfmeter) beteiligt und somit zum überragenden Spieler auf dem Feld avanciert war. „Es war ein geiles Spiel“, sagte der Stürmer. „Es macht im Moment riesig Spaß. Es ist geil, wie wir spielen. Jeder gibt alles für den Kameraden.“ Sein Trainer Martin Schmidt war nicht nur mit ihm zufrieden. „Heute war die Effizienz ausschlaggebend“, sagte er. „Der Sieg war kein Schönheitspreis. Der war erarbeitet.“

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Der FCA holte aus den vergangenen fünf Spielen nun 13 Punkte. Das gelang den Schwaben bislang nur einmal - von Ende November bis Ende Dezember 2015. Mit dem Erfolg setzte sich Augsburg als Tabellenzehnter vorerst ins gesicherte Mittelfeld ab. Die Hoffenheimer hatten in dieser Spielzeit bereits zuvor drei deftige Heimniederlagen in der PreZero Arena kassiert (0:3 gegen Borussia Mönchengladbach und SC Freiburg, 1:5 gegen FSV Mainz 05) und zuletzt nur 1:1 gegen Fortuna Düsseldorf gespielt.

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