03. November 2020 / 09:07 Uhr

Hoffenheim-Profi Ryan Sessegnon bei Instagram rassistisch beleidigt - Klub reagiert bei Twitter

Hoffenheim-Profi Ryan Sessegnon bei Instagram rassistisch beleidigt - Klub reagiert bei Twitter

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Ryan Sessegnon wurde bei Instagram rassistisch beleidigt, was er in einem Post öffentlich machte.
Ryan Sessegnon wurde bei Instagram rassistisch beleidigt, was er in einem Post öffentlich machte. © imago images/Nordphoto/Twitter (Montage)
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Zuletzt traf es Gladbach-Profi Breel Embolo, nun den Hoffenheimer Ryan Sessegnon: Der Leihspieler von Tottenham Hotspur wurde bei Instagram rassistisch beleidigt. Die TSG verurteilte den Vorfall bei Twitter aufs Schärfste.

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Der englische Profi Ryan Sessegnon ist auf der Social-Media-Plattform Instagram rassistisch beleidigt worden. Sein Klub TSG 1899 Hoffenheim verurteilte in der Nacht zu Dienstag auf Twitter die Angriffe. "Die #TSG steht für Toleranz, Integration und Respekt. Wir lehnen jede Form von Rassismus, Diskriminierung und Ausgrenzung ab und sagen #NoToRacism!", hieß es vom Bundesligisten.

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Der 20 Jahre alte Sessegnon, der seit Anfang Oktober 2020 von Tottenham Hotspur nach Hoffenheim ausgeliehen ist, stand im Montagsspiel der Bundesliga gegen Union Berlin (1:3) in der Startformation. In seiner Instagram-Story hielt er die betreffende Nachricht fest und schrieb über die Beleidigungen: "Das Verrückteste ist, dass ich nicht einmal mehr überrascht bin“, dazu nannte er die Aussagen "widerlich". Auch die Berliner verurteilten die Attacken gegen den Briten. "Was die @tsghoffenheim sagt! Klare Kante gegen Rassismus!", twitterten die Hauptstädter.

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Fall Embolo in Gladbach

Einen ähnlichen Fall gab es zuletzt bei Borussia Mönchengladbach. Der Schweizer Offensivspieler Breel Embolo war ebenfalls auf Instagram rassistisch beleidigt worden. Auch der Gladbach-Profi hatte einen Screenshot des Vorfalls veröffentlicht. Die Borussia reagierte ebenfalls umgehend und erklärte, man sei "erschüttert und verurteilt solche Anfeindungen aufs Schärfste". In einer Mitteilung hatte der Verein zudem Konsequenzen angekündigt: "Der VfL setzt alles daran, den Täter, der sein Profil mittlerweile gelöscht hat, gemeinsam mit den zuständigen Behörden zu ermitteln und bedankt sich in diesem Zusammenhang für sachdienliche Hinweise."