27. Juli 2020 / 11:52 Uhr

Hoffenheim-Sportdirektor Rosen erklärt Verpflichtung: Deshalb ist Hoeneß "unsere Wunschlösung"

Hoffenheim-Sportdirektor Rosen erklärt Verpflichtung: Deshalb ist Hoeneß "unsere Wunschlösung"

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
 Er hat einen offensiven Ansatz gewählt, der nicht nur attraktiv, sondern auch außerordentlich erfolgreich war: Hoffenheim-Sportdirektor Alexander Rosen über Neu-Trainer Sebastian Hoeneß.
"Er hat einen offensiven Ansatz gewählt, der nicht nur attraktiv, sondern auch außerordentlich erfolgreich war": Hoffenheim-Sportdirektor Alexander Rosen über Neu-Trainer Sebastian Hoeneß. © imago images/Lackovic/dpa
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1899 Hoffenheim hat mit Sebastian Hoeneß vom FC Bayern II die auserkorene Wunschbesetzung auf der Trainerposition durchsetzen können. Sportdirektor Alexander Rosen erklärt, was er sich von dem 38-Jährigen verspricht. 

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Die TSG 1899 Hoffenheim hat die Hängepartie mit Sebastian Hoeneß beenden können und den Coach des FC Bayern II als Cheftrainer verpflichtet. Der Neffe von Uli Hoeneß und Sohn von Dieter Hoeneß wird beim Bundesliga-Sechsten der abgelaufenen Saison Nachfolger von Alfred Schreuder. Hoffenheims Sportdirektor Alexander Rosen ließ durchblicken, dass man bereits seit längerer Zeit in Kontakt gestanden habe. Er begründete die Verpflichtung damit, dass Hoeneß bewiesen habe, "junge Spieler zu einer leistungsstarken Einheit formen und individuell weiterentwickeln zu können. Dabei hat er einen offensiven Ansatz gewählt, der nicht nur attraktiv, sondern auch außerordentlich erfolgreich war", so Rosen.

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Der 38-Jährige Hoeneß, der einen Vertrag bis zum 30. Juni 2023 unterschrieb, verlässt damit den Drittliga-Meister aus München nach längeren Verhandlungen. "Die Arbeit bei der TSG Hoffenheim ist eine große Herausforderung, auf die ich mich enorm freue. Die grundsätzliche Philosophie des Klubs ist identisch mit meiner Idee von Fußball – offensiv, mutig, flexibel und immer aktiv“, wurde Hoeneß in einer Mitteilung der TSG zitiert. Er spielte 2006/2007 für die Hoffenheimer in der Regionalliga und macht nun einen großen Karrieresprung. Rosen stellte die Verpflichtung des ehemaligen Hoffenheim-Profis deshalb auch in direkten Zusammenhang mit "unserem klaren Weg, den Profifußball bei der TSG immer in enger Verbindung zu unserer Klub-Identität zu setzen.“

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Rosen beschäftigte sich nur mit "sehr wenigen" Trainer-Kandidaten

Rosen merkte noch an, dass man sich bei der Nachfolgeregelung für Schreuder "mit sehr wenigen Kandidaten" beschäftigt habe und "unsere Wunschlösung von 2. August an unser Cheftrainer sein wird“. Der Klub hatte sich am 9. Juni von Schreuder getrennt - wegen „Differenzen“ bei der Zukunftsplanung, wie es damals hieß. Der Niederländer hatte nie aus den großen Fußstapfen seines Vorgängers Julian Nagelsmann (heute RB Leipzig) treten können. Danach hatte ein fünfköpfiges Betreuerteam um Co-Trainer Matthias Kaltenbach an der Spitze die Mannschaft trainiert und in die Europa League geführt.