02. August 2021 / 04:40 Uhr

Hoffnung auf Olympia-Gold im Canadier-Zweier: Brendel und Hecker erreichen Kanu-Halbfinale

Hoffnung auf Olympia-Gold im Canadier-Zweier: Brendel und Hecker erreichen Kanu-Halbfinale

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Sebastian Brendel (l.) und Tim Hecker brillierten im Vorlauf im Canadier-Zweier.
Sebastian Brendel (l.) und Tim Hecker brillierten im Vorlauf im Canadier-Zweier. © dpa
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Kanu-Star Sebastian Brendel und Olympia-Debütant Tim Hecker haben einen gelungenen Auftakt in die Olympischen Spiele in Tokio gefeiert. Das deutsche Duo qualifizierte sich am Montag im Canadier-Zweier direkt für das Halbfinale.

Kanu-Ass Sebastian Brendel und Olympia-Debütant Tim Hecker haben zum Auftakt im Canadier-Zweier ihre Titel-Ambitionen unterstrichen. Das deutsche Duo gewann dank eines starken Schlussspurts am Montag seinen Vorlauf über 1000 Meter und qualifizierte sich so direkt für das Halbfinale am Dienstag (2.44 Uhr/MESZ). "Das erste Rennen ist immer das aufregendste, wir sind sehr zufrieden so gut durchgekommen zu sein", sagte Brendel.

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Die deutsche Paarung gilt als eine von mehreren Gold-Hoffnungen unter den deutschen Rennsport-Paddlern. Im ungarischen Szeged hatten die zwei Kanuten im Mai den ersten Weltcupsieg in dieser Konstellation gefeiert.

Neben dem Zweier-Canadier hat Brendel auf dem Sea Forest Waterway in Tokio noch eine Medaillenchance im Einer - das dritte Gold hintereinander wäre historisch. Der 33 Jahre alte Kanute aus Potsdam geht in dieser Disziplin als Top-Favorit an den Start.

Auch Schopf und Hoff mit Medaillenchancen

Olympia-Debütant Jacob Schopf qualifizierte sich im Kajak-Einer ebenfalls für das Halbfinale am Dienstag (ab 3.00 Uhr/MESZ). Der 22-Jährige greift in Tokio außerdem im K2-Boot mit Max Hoff nach Edelmetall. "Der ist noch jung und hoffentlich auch belastbar, er hält diesen Druck hoffentlich aus", kommentierte der leitende Bundestrainer Arndt Hanisch den Doppelstart.

Der Deutsche Kanu-Verband will in Tokio an die großen Erfolge aus Rio de Janeiro vor fünf Jahren anknüpfen. Damals holten die Paddler vier Mal Gold und insgesamt sieben Podestplätze - die stärkste olympische Ausbeute seit Athen 2004.