14. April 2019 / 20:28 Uhr

Hohe Auswärtsniederlage für den VfL Bückeburg

Hohe Auswärtsniederlage für den VfL Bückeburg

Jörg Bressem
Schaumburger Ztg. / Schaumburger Nachrichten
Der Hemmingener Aron Gebreslasie (rechts) im akrobatischen Zweikampf mit Bückeburgs Jakob Kühn (links).
Der Hemmingener Aron Gebreslasie (rechts) im akrobatischen Zweikampf mit Bückeburgs Jakob Kühn (links).
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Ist der VfL Bückeburg unterbewertet und in Wahrheit eine Spitzenmannschaft? Ist er nicht. Wer jemals glaubte, dass die Mannschaft von Trainer Torben Brandt eigentlich nach weiter oben gehört, wäre gestern nach dem Spiel gegen Tabellenführer SC Hemmingen-Weserfeld kleinlaut vom Platz geschlichen.

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Der VfL Bückeburg wurde mit 1:5 abgefertigt und selbst der sonst so optimistische Pressechef Murat Akgün konnte nichts herausarbeiten, was dieses Ergebnis nicht gerechtfertigt hätte: „Wir waren schlechter, wir waren viel schlechter, wir waren eigentlich gar nicht richtig da“, fand er. Brandt muss es wohl ähnlich gesehen haben. Er verzichtete trotz der schwachen Leistung auf Auswechslungen. Warum auch? „Er hätte alle elf Spieler austauschen müssen“, fand Akgün. Der schwache Auftritt des VfL Bückeburg wurde auch durch den frühen Rückstand unterstützt. Luca Ritzka traf schon nach fünf Minuten mit einem Flachschuss zum 1:0 des Tabellenführers. Danach war vor den Toren nicht mehr viel los. Mittelfeldgeplänkel statt zwingender Angriffe.

Auch der SC Hemmingen-Westerfeld kam bis zur Pause zu keiner großen Möglichkeit mehr, der VfL Bückeburg in der 33. Minute durch Alexander Bremer zumindest zu einer Halbchance. Als Mahir Bingöl aber in der 45. Minute mit einem Freistoß auf 2:0 für die Platzherren erhöhte, war es um den VfL Bückeburg geschehen. Die Gäste verteidigten in der zweiten Halbzeit katastrophal schlecht. Beim 0:3 von Ritzka (47.), bei seinem 0:4 (58.) und beim 0:5 von Michael Gerlach (73.) ging in der Bückeburger Abwehr jede Ordnung verloren. „Wir sollten ganz schnell einen Haken unter dieses unerfreuliche Spiel machen“, meinte Akgün.

Dass der VfL Bückeburg das Fußballspielen doch noch nicht ganz verlernt hat, zeigte sich in der 90. Minute: Doppelpass zwischen Jakob Kühn und Marvin Steigmann, Flanke auf „Bubi“ Bremer - zumindest der Ehrentreffer.

VfL: Pöhler, Abram, Bremer, Steigmann, Tobias Versick, Buchholz, Rinne, Othmer, Jan-Eike Raschke, Mensching, Kühn.

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