12. Mai 2019 / 19:24 Uhr

Hohe Auswärtsniederlage für die SG Phönix Wildau

Hohe Auswärtsniederlage für die SG Phönix Wildau

Heiko Hoppenheit
Märkische Allgemeine Zeitung
Tobias Wieczorek (r.)  und Kapitän Björn Müller kassierten zusammen mit ihren Mitspielern eine deutliche Niederlage beim 1. FC Guben.
Tobias Wieczorek (r.) und Kapitän Björn Müller kassierten zusammen mit ihren Mitspielern eine deutliche Niederlage beim 1. FC Guben. © Oliver Schwandt
Anzeige

Landesliga Süd: Truppe von Coach Michael Werner kassiert beim 1. FC Guben eine 2:6-Packung und steckt weiterhin tief im Abstiegskampf.

Anzeige
Anzeige

Die SG Phönix Wildau 95 verlor am 26. Spieltag der Fußball-Landesliga Süd ihre Auswärtspartie beim 1. FC Guben mit einem deutlichen 2:6 (0:4) und rutschte damit wieder auf den 14. Rang in der Tabelle (29 Punkte), da Guben Platz 13 übernahm (31). Somit verlor die Truppe von Trainer Michael Werner erneut eine sehr wichtige Begegnung gegen einen direkten Mitkonkurrenten gegen den Abstieg.

Da der Tabellenvorletzte TSV 1878 Schlieben gegen den SV Frankonia Wernsdorf mit 0:2 unterlag, beträgt der Vorsprung des Phönix-Teams auf Schlieben weiterhin magere drei Punkte. „Wir haben heute in Guben den Abstiegskampf überhaupt nicht angenommen. Jetzt müssen wir das Spiel so schnell wie möglich aus den Köpfen bekommen, denn wir haben jetzt noch vier weitere Möglichkeiten, den 14. Platz erfolgreich vor dem TSV Schlieben zu verteidigen“, sagte Werner nach der deutlichen Niederlage seiner Mannschaft in der deutschen Grenzstadt. „Dass wir das besser können, hat man am vergangenen Wochenende beim Heimerfolg gegen den FSV Aktivist Brieske/Senftenberg gesehen.“

Mehr Fußball aus der Region

Es war ein abwartender Beginn beider Teams vor 75 Zuschauern im Sportzentrum in der Kaltenborner Straße. Nach zehn Minuten wurde aber das Spiel der Gäste aus dem Dahmeland etwas besser. Der erste Konter der Gubener, der durch Maksym Nahornyl über die linke Angriffsseite nach vorne getragen wurde, brachte den ersten Treffer einer torreichen Partie. Die Eingabe von Nahornyl verwertete Danny Vu Tuan gekonnt zum 1:0 für die Hausherren (14.). Das Tor gab den Gastgebern weiter Auftrieb und diese wirbelten die Abwehr der Gäste immer mehr durcheinander. In der Folgezeit hatten Pawel Piotrowski, Chris Hetzel und erneut Vu Tuan klare Chancen, das Ergebnis zu erhöhen.

Das Tor gab den Gastgebern weiter Auftrieb

Dies geschah dann in der 23. Minute, als der Ball auf Vu Tuan zentral durchgesteckt wurde, vier Wildauer sich nicht einig wurden und Tuan anschließend zum 2:0 abschloss (23.). Wildau war anschließend völlig konsterniert, denn der nächste Angriff der Hausherren brachte gleich den nächsten Treffer. Kamil Rajchel setzte sich auf der rechten Angriffsseite durch und überwand erneut Torwart Niels Alexander mit einem Flachschuss in die linke untere Torecke zum 3:0 (25.).

Die SG Phönix rappelte sich nun etwas auf und hatte durch Philipp Damm bei einem abgefälschten Schuss an das linke Außennetz nach einer halben Stunde seine erste gute Möglichkeit zu verzeichnen. Sebastian Speiler, mit einem Nachschuss nach geklärter Flanke in den Gubener Strafraum (38.), und erneut Philipp Damm (42.), der an einer guten Parade von Karol Matwiejczyk scheiterte, hätten die Wildauer durchaus noch einmal ins Spiel zurückbringen können. Im Gegensatz dazu warteten die Gubener nur auf ihre Kontergelegenheiten.

In Bildern: Das gehört alles in den Medizinkoffer.

Detlef Weber Hermenau, Doc Detti stellt seinen Koffer vor, Stahnsdorf, 05.05.2019, Foto: Benjamin Feller Zur Galerie
Detlef Weber Hermenau, Doc Detti stellt seinen Koffer vor, Stahnsdorf, 05.05.2019, Foto: Benjamin Feller © Benjamin Feller
Anzeige

In der Schlussminute des ersten Abschnittes setzte sich Oliver Nitschke auf der linken Angriffsseite erfolgreich durch und erzielte mit seinem anschließenden, unhaltbaren Flachschuss den 4:0-Pausenstand. Der Schrecken hatte für die Wildauer auch nach dem Wechsel noch kein Ende.

Eine Flanke der Hausherren in der 50. Minute rutschte Torwart Nils Alexander durch die Hände und Chris Hetzel staubte locker zum 5:0 ab. Das 6:0 gehörte dann wieder dem besten Akteur auf dem Feld, Vu Tuan, der eine Flanke von links mit einem strammen Abschluss vollendete (56.). Mit der hohen und komfortablen Führung im Rücken, verwaltete der 1. FC in der letzten halben Stunde nur noch das Spiel.

Dass für die SG Phönix Wildau Ronny Brendel mit einem Schuss aus fünf Metern nach einer Ecke (61.) und der eingewechselte Morris Marten Wiechert per Kopfball in der 88. Minute noch zwei Anschlusstreffer erzielten, bedeutete am Ende nur noch Ergebniskosmetik.

Wildau: Alexander, Muschter (72. Wiechert), Speiler, Kalmuczak (32. Niemeyer), Müller, Neumann (53. Lamprecht), Brunzlow, Damm, Brendel, Bolduan, Wieczorek.

ANZEIGE: 50% aufs Set für deine Mannschaftsfahrt! Der Deal of the week im SPORTBUZZER-Shop.

Die aktuellen TOP-THEMEN
Anzeige
Sport aus Brandenburg
Sport aus aller Welt