25. Oktober 2019 / 13:09 Uhr

Auf den Preetzer TSV wartet eine hohe Belastung

Auf den Preetzer TSV wartet eine hohe Belastung

Michael Felke
Kieler Nachrichten
Der Preetzer TSV muss in acht Tagen drei Spiele (daheim gegen Rot-Schwarz Kiel und den 1. FC Schinkel sowie beim VfR Laboe) absolvieren und steht am Scheideweg. Da ist auch Felix Ziebell (re.) aufgefordert, Chancen konsequent zu nutzen.
Der Preetzer TSV muss in acht Tagen drei Spiele (daheim gegen Rot-Schwarz Kiel und den 1. FC Schinkel sowie beim VfR Laboe) absolvieren und steht am Scheideweg. Da ist auch Felix Ziebell (re.) aufgefordert, Chancen konsequent zu nutzen. © Karsten Freese
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In der Fußball-Verbandsliga Ost steht der Preetzer TSV am Scheideweg. In acht Tagen hat der PTSV gleich drei Spiele zu absolvieren. Den Auftakt bestreiten die Preetzer vor eigenem Publikum gegen die SSG Rot Schwarz Kiel (Sonnabend, 14 Uhr). Eine Standortbestimmung gibt es auch für die TSG Concordia Schönkirchen. Nach der überraschenden Ankündigung, dass Ex-Trainer Stefan Köpke in der Winterpause als Trainer zurückkehren wird, ist nicht nur das Umfeld gespannt, wie die Spieler auf die neue Situation reagieren. Das Auswärtsspiel beim 1. FC Schinkel (Sonnabend, 14 Uhr) wird in dieser Hinsicht einen ersten Fingerzeig geben.

„Ich bin selbst gespannt. In die Entwicklung war ich jederzeit einbezogen. Aber der Wechsel kommt ja erst im Winter. Jetzt ist es erst mal wichtig, dass die Mannschaft eine Reaktion auf die schwache Vorstellung gegen Dersau zeigt“, erklärt Interims-Coach Jan Sell, den die blutleere Vorstellung seiner Spieler beim 2:3 gegen Dersau enttäuscht hat. „Es ist schon seltsam. Die Trainingsarbeit ist gut. Im Spiel schwanken die Leistungen aber stark. Gerade gegen Schinkel kommt es jetzt drauf an zu punkten. Sonst rutschen wir unten rein. Verlieren ist verboten“, erläutert Sell, dessen Team bislang sehr launisch gewesen ist. Der 1:6-Niederlage gegen Rot Schwarz Kiel folgte ein 2:1-Sieg gegen Saxonia. Eine Woche später unterlag ein Ensemble von Einzelspielern dem ASV Dersau mit 1:2.

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Heine: „Der Sieg gegen Dobersdorf ist nur halb so viel wert, wenn wir jetzt nicht nachlegen."

Auf seine mannschaftliche Geschlossenheit setzt dagegen der Preetzer TSV, der sich beim 6:3-Erfolg gegen den Dobersdorfer SV äußerst torhungrig zeigte. „Es ist schon erfreulich, dass wir auch viele Tore schießen können. Wir sind zielstrebiger, suchen die Abschlüsse, und die ganze Offensivabteilung beteiligt sich. Auch bei Standards treffen wir nun“, hob PTSV-Co-Trainer Jirka Heine noch Außenverteidiger Jan Tonn hervor, der sich mit einem Treffer am Torreigen beteiligte. „Allerdings“, so fährt Heine fort, „ist der Sieg gegen Dobersdorf nur halb so viel wert, wenn wir jetzt nicht nachlegen. Neun Punkte sind zu vergeben. Wir stehen an einem Scheideweg“. Mit der Rückkehr von Torwart Torge Beuck erhofft sich der PTSV-Coach einen zusätzlichen Rückhalt, um nicht wieder drei Gegentreffer zu kassieren. Gegen die Gäste aus Kiel, die Schönkirchen mit 6:1 abfertigten und dem Top-Team TSV Plön ein 3:3 abrangen, ist eine sichere Abwehr Grundvoraussetzung, um bestehen zu können. „Wir gönnen uns oft einen Durchhänger und sind unkonzentriert. Das müssen wir abstellen. Wenn uns das gelingt und wir noch unsere Stärken ausspielen, dann schaffen wir das auch gegen Rot Schwarz“, stellt Heine die hohe Laufbereitschaft und die mannschaftliche Geschlossenheit heraus.

Bereits am heutigen Freitag (19.30 Uhr) empfängt der TSV Plön den VfR Laboe. Der Tabelle nach ist Plön, das zwölf Punkte mehr auf dem Konto hat, klar favorisiert. Keinen Favoriten gibt es dagegen in den Spielen am Sonnabend (14 Uhr) zwischen dem TSV Stein (Platz zwei) und dem Aufsteiger TSV Flintbek (5.) sowie im Aufeinandertreffen der Tabellennachbarn Probsteier SG (9.) und dem Wiker SV (6.). Für das Schlusslicht ASV Dersau, dem drei Punkte zum rettenden Ufer fehlen, geht es im Heimspiel gegen die FSG Saxonia (Sbd., 14 Uhr) darum, den Anschluss herzustellen, während der Dobersdorfer SV auf ungewohntem Terrain Farbe bekennen. Gastgeber Inter Türkspor Kiel (So., 14 Uhr) spielt auf Kunstrasen.

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