26. April 2021 / 19:58 Uhr

Kaum Höhepunkte im Wildpark: KSC und Aue trennen sich mit einem Remis

Kaum Höhepunkte im Wildpark: KSC und Aue trennen sich mit einem Remis

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Gaetan Bussmann von Erzgebirge Aue (l.) und KSC-Profi Kyoung-Rok Choi lieferten sich einen engen Fight.
Gaetan Bussmann von Erzgebirge Aue (l.) und KSC-Profi Kyoung-Rok Choi lieferten sich einen engen Fight. © IMAGO/Sportfoto Rudel
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Im frühen Montagsspiel der 2. Bundesliga trennten sich der Karlsruher SC und Erzgebirge Aue mit einem Remis. Beide Mannschaften stecken nach der Nullnummer im Nachholspiel des 29. Spieltags im Tabellen-Mittelfeld fest. Der KSC bleibt nach der coronabedingten Quarantäne weiter ohne Sieg.

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Im Nachholspiel des 29. Spieltags in der 2. Bundesliga haben sich der Karlsruher SC und Erzgebirge Aue am Montagabend mit 0:0 getrennt. Der KSC tritt nach dem 2:2 gegen Schlusslicht Würzburger Kickers damit weiter auf der Stelle. Die letzten Aufstiegshoffnungen der Karlsruher erlitten einen weiteren Dämpfer. Der Rückstand auf Relegationsplatz drei beträgt bei fünf für die Badener ausstehenden Partien sieben Punkte. Aue verpasste es indes, mit dem KSC gleichzuziehen und steckt als Zehnter im Niemandsland der Tabelle fest. Mit dem Abstieg hat das Team von Trainer Dirk Schuster nach dem 2:0 bei Eintracht Braunschweig am vergangenen Spieltag dank eines Elf-Punkte-Polsters auf Rang 16 nichts mehr zu tun.

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Beflügelt vom ersten Sieg nach zuvor drei erfolglosen Partien startete Aue in die Auswärtspartie im Karlsruher Wildpark. Eine erste Torannäherung der Gäste entschärfte KSC-Keeper Marius Gersbeck, als er einen Kopfball von Pascal Testroet abwehrte (6.). Dann setzte es jedoch den ersten Rückschlag für Aue: Mittelfeldmann Ognjen Gnjatic musste nach acht Minuten mit Verdacht auf einen Ellenbogenbruch runter. Für ihn kam Louis Samson ins Spiel. Im Anschluss traute sich auch der KSC in die Offensive und kam zu Gelegenheiten: Kyoung Choi zirkelte den Ball in Richtung Winkel. Philipp Klewin, der kurzfristig für den verletzten Stammkeeper Martin Männel zwischen die Pfosten gerückt war, konnte sich erstmals auszeichnen (13.). Nur zwei Minuten später zielte Philipp Hofmann aus der Distanz zu hoch (15.).

In der Folge neutralisierten sich beide Parteien zunehmend. Karlsruhe hatte Probleme mit den früh anlaufenden Gästen, Aue blieb im Angriffsdrittel zu ungenau. Die Folge: Zwingende Torchancen blieben bis zur Pause weitestgehend Mangelware, sodass es torlos in die Kabinen ging. Gleich nach Wiederanpfiff rückte dann erneut Klewin in den Fokus. Der für den ebenfalls verletzt ausgewechselten Choi ins Spiel gekommene Benjamin Goller steuerte frei auf den Männel-Ersatz zu, doch der Schlussmann entschied auch dieses Duell für sich (48.). Es war eine der wenigen nennenswerten Szenen in einer höhepunktarmen Begegnung, die bis zum Schluss vor sich hinplätscherte. Aues Florian Krüger verpasste gegen Gersbeck kurz vor dem Abpfiff noch den späten Siegtreffer für die Gäste (86.) auch einen Freistoß von Philipp Riese parierte Gersbeck stark (90.+2). So blieb es letztlich beim leistungsgerechten Remis.

Aue sammelte damit den vierten Punkt innerhalb der letzten beiden Partien. Der Karlsruher SC um Cheftrainer Christian Eichner teilte indes zum fünften Mal in den jüngsten sechs Zweitliga-Spielen die Punkte und blieb zum sechsten Mal in Serie ohne Erfolg. Nach der coronabedingten Quarantäne im April hatte die Eichner-Elf bereits zuvor gegen den Tabellenletzten aus Würzburg den Dreier verpasst.