04. Oktober 2021 / 17:24 Uhr

Holm Pinder tritt als Trainer beim ZFC Meuselwitz zurück

Holm Pinder tritt als Trainer beim ZFC Meuselwitz zurück

Frank Schober
Leipziger Volkszeitung
Holm Pinder
Holm Pinder ist nicht mehr Trainer des ZFC Meuselwitz. © Mario Jahn
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Der vorletzte Platz und die schmerzhafte Niederlage gegen Lok Leipzig waren zu viel: Holm Pinder tritt als Trainer des Regionalligisten zurück - bleibt dem Verein aber in anderer Position erhalten.

Meuselwitz. Nach der desolaten Vorstellung seiner Mannschaft bei der 0:4-Niederlage am Freitag gegen den 1. FC Lok Leipzig hat der Trainer des ZFC Meuselwitz selbst die Konsequenzen gezogen. Wie der Verein aus Ostthüringen am Montagabend mitteilte, hat Holm Pinder sein Amt als Cheftrainer zur Verfügung gestellt. Die Bilanz des 50-Jährigen in der aktuellen Saison der Regionalliga Nordost: zwei Siege und zehn Niederlagen - dies bedeutet vorletzter Platz vor dem FC Eilenburg.

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Der gebürtige Leipziger hatte den Trainerposten vor fast genau zwölf Monaten übernommen. Damals musste Koray Gökkurt nach einer ähnlichen sportlichen Talfahrt vorzeitig seinen Hut nehmen. Zu dem Zeitpunkt standen nach zehn Spielen zwei Siege, drei Remis und fünf Niederlagen zu Buche.

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Lok Leipzig (gelb) konnte in Meuselwitz mit 4:0 gewinnen und damit den dritten Sieg in Folge mit diesem Ergebnis feiern. Zur Galerie
Lok Leipzig (gelb) konnte in Meuselwitz mit 4:0 gewinnen und damit den dritten Sieg in Folge mit diesem Ergebnis feiern. ©

Neben Holm Pinder erklärte am Montag auch der Sportliche Leiter Frank Müller, auf sein Amt zu verzichten. Ihre Entscheidungen teilten beide dem ZFC-Präsidium mit. Das Duo bleibt dem Club dennoch erhalten. Frank Müller als Sponsor sowie in beratender Funktion, Holm Pinder übernimmt wieder seinen früheren Aufgabenbereich als Vizepräsident.

„Die Entscheidung der beiden ist sehr schade, auch wenn sie aus sportlicher Sicht und wegen der Enttäuschungen aller Beteiligten in den letzten Wochen nachvollziehbar und auch konsequent ist“, so ZFC-Präsident Hubert Wolf, der nun in den kommenden Tagen zusammen mit Pinder einen Nachfolger finden muss.