23. April 2019 / 17:25 Uhr

Holstein Kiel erhält Lizenz unter Auflagen

Holstein Kiel erhält Lizenz unter Auflagen

Marco Nehmer
Kieler Nachrichten
Holstein Kiel hat die Lizenz unter Auflagen erhalten.
Holstein Kiel hat die Lizenz unter Auflagen erhalten. © Ulf Dahl
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Fußball-Zweitligist Holstein Kiel hat von der DFL die Lizenz für die 1. und 2. Fußball-Bundesliga nur unter Auflagen erhalten.

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Diese Spieler haben Holstein Kiel in der Vergangenheit geprägt:

Kingsley Schindler kam im Juli 2016 von der Reserve der TSG Hoffenheim ins Nest der Störche. Als Rechtsverteidiger geholt, wurde er dank seiner Schnelligkeit schnell zum Rechtsaußen umgeschult. In 101 Spielen für die KSV Holstein gelangen dem Flügelflitzer 34 Tore und 22 Assists. Zudem entwickelte sich der Deutsch-Ghanaer zum sicheren Elfmeterschützen. Somit spielte sich Schindler schnell in die Herzen der Holstein-Fans. Im Sommer 2019 wechselte der King zum Bundesligisten 1. FC Köln. Zur Galerie
Kingsley Schindler kam im Juli 2016 von der Reserve der TSG Hoffenheim ins Nest der Störche. Als Rechtsverteidiger geholt, wurde er dank seiner Schnelligkeit schnell zum Rechtsaußen umgeschult. In 101 Spielen für die KSV Holstein gelangen dem "Flügelflitzer" 34 Tore und 22 Assists. Zudem entwickelte sich der Deutsch-Ghanaer zum sicheren Elfmeterschützen. Somit spielte sich Schindler schnell in die Herzen der Holstein-Fans. Im Sommer 2019 wechselte "der King" zum Bundesligisten 1. FC Köln. ©
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Der Saisonverlauf von Holstein Kiel in der Zweitliga-Spielzeit 2018/19.

1. Spieltag: Holstein Kiel startet mit einem Paukenschlag in die Saison und gewinnt beim Hamburger SV mit 3:0. Die Tore für die Störche erzielen Jonas Meffert (56.), David Kinsombi (78.) und Mathias Honsak (90.+3). Zur Galerie
1. Spieltag: Holstein Kiel startet mit einem Paukenschlag in die Saison und gewinnt beim Hamburger SV mit 3:0. Die Tore für die Störche erzielen Jonas Meffert (56.), David Kinsombi (78.) und Mathias Honsak (90.+3). ©

Heute kam die Kunde von der Deutschen Fußball-Liga (DFL): Zweitligist Holstein Kiel erhält die Lizenz für die Erste und Zweite Liga – allerdings unter Auflagen. Wie der Verein auf Nachfrage bekanntgab, betreffen die Auflagen das Holstein-Stadion, das jüngst mit einer provisorischen Tribüne für 7500 Zuschauer ausgestattet worden war. Die DFL will nun bis zum 1. Juli ein Konzept für den endgültigen Ausbau des Stadions sehen. „Mit der Osttribüne haben wir die Grundlagen für die Zweitliga-Lizenz geschaffen“, sagte KSV-Präsident Steffen Schneekloth. „Jetzt geht es um ein nachhaltiges Konzept.“ Mit einem Fassungsvermögen von nunmehr 15034 Zuschauerplätzen erfüllt Holstein Kiel die Lizenzbedingungen fürs Unterhaus und muss nicht mehr mit einer Ausnahmegenehmigung in der Heimspielstätte auflaufen. Für den Fall eines Bundesliga-Aufstieg müsste allerdings nachgerüstet werden. Die DFL verlangt hierfür 8000 überdachte Sitzplätze. Bedingungen, die die KSV derzeit nicht erfüllt. Entsprechend müssten wohl Stehplatzkontingente in Sitzplätze umgewandelt werden. Vor einem Jahr hätte die KSV aufgrund mangelnder Zuschauer-Kapazität im Falle des Erstliga-Aufstiegs in ein größeres Stadion umziehen müssen.

Liegt das geforderte Konzept fristgerecht vor, steht einer weiteren Saison Zweitligafußball nichts entgegen. „Gerade für uns, die wir nach langer Unterbrechung erst wieder seit zwei Jahren dabei sind, ist dies eine wichtige Rückmeldung“, sagte Sportdirektor Fabian Wohlgemuth. Der HSV und St. Pauli erhielten die Lizenz ohne Auflagen und Bedingungen.