15. März 2019 / 13:17 Uhr

Holstein Kiel - FC Erzgebirge Aue: Liveticker rund um das Spiel

Holstein Kiel - FC Erzgebirge Aue: Liveticker rund um das Spiel

Andrè Haase
Kieler Nachrichten
Liveticker Holstein Kiel - FC Erzgebirge Aue.
Liveticker Holstein Kiel - FC Erzgebirge Aue. © Repro
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Video mit KSV-Keeper Kenneth Kronholm - Infos - News - Videos - Bildergalerien - Aufstellungen und Tore zum Spiel der Störche

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Überraschung in der Startaufstellung der Störche. Für den angeschlagenen Kenneth Kronholm rückt Dominik Reimann zwischen die Pfosten. Timon Weiner sitzt als Ersatzkeeper auf der Bank. Janni Serra fehlt krankheitsbedingt.

Aufstellung Holstein Kiel gegen den FC Erzgebirge Aue

Dominik Reimann. Zur Galerie
Dominik Reimann. ©
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Da kann doch etwas nicht stimmen. Wenn Tim Walter floskelt, man wolle „den Bock umstoßen“ – dann ist etwas faul. Ein Blick in die Mimik aber beruhigt: Er meint es ironisch. Der Trainer von Fußball-Zweitligist Holstein Kiel weiß nach zwei Niederlagen in Folge ganz genau, wie heute Abend gegen Ergebirge Aue (18.30 Uhr) die Wende gelingen kann: so wie immer. Mit dem Vertrauen in die eigene Philosophie. Ab 17.15 Uhr ist der KN-Sportbuzzer vor Ort.

„Die Vielzahl der Spiele wirst du gewinnen, wenn du Kontrolle ausübst. Man erhöht die Wahrscheinlichkeit auf Erfolg durch Ballbesitz“, erklärt Walter. Das Ballbesitzspiel konnten die Störche – über Strecken des Spiels sogar nur zu zehnt – dem Gegner in Darmstadt am vergangenen Wochenende zwar einmal mehr aufzwingen. Und doch fehlte etwas. „Wir belohnen uns zur Zeit nicht und machen individuelle Fehler“, sagt Walter. Fehler, die allzu häufig zu Gegentoren führen. Während vorne der Streuer verstopft ist. „Tore sind das Salz in der Suppe“, sagt Küchenchef Walter. Seiner Elf geht die Würze ab.

Das soll nun gegen Aue anders werden. Endlich wieder belohnen, Treffer einstreuen – und dabei am besten überzeugen. In Walters Theorie vom perfekten Spiel geht beides Hand in Hand. „Ich will Spiele gewinnen und dabei gut spielen. Das sind Dinge, die nicht zu weit auseinanderklaffen“, sagt Walter. Das derzeit beste Beispiel, dass ein fußballerischer Ansatz und Erfolg in der Praxis vereinbar sind: der kommende Gegner.

Erzgebirge Aue ist gut drauf, hat zuletzt zweimal gewonnen, sich mit überzeugenden Leistungen bis auf Platz zehn gespielt – und die Betonung liegt auf Spiel, was auch dem Fußball-Feingeist Walter Respekt abnötigt. „Sie machen es gut, sie spielen auch Fußball, versuchen, von hinten aufzubauen“, sagt er. „Es wird ein spannendes, interessantes Spiel, auf das wir uns freuen.“

Ein Spiel, das personell aber auf beiden Seiten einige Veränderungen bereithält: Holstein Kiel muss auf das gesperrte Duo Jonas Meffert (Gelb-Rot) und Dominik Schmidt (fünfte Gelbe) verzichten. Und daraus, wer sie ersetzen wird, macht der Trainer ein Rätsel. „Zwei andere“, sagt Geheimniskrämer Walter verschmitzt. Im Abwehrzentrum dürfte Stefan Thesker leicht die Nase vor Yann Aurel Bisseck haben. Für Meffert drängt sich Lászlo Bénes als Ersatzmann auf.

Luxusprobleme, verglichen mit der Situation der Sachsen aus Aue. Malcolm Cacutalua hat sich beim Sieg gegen Paderborn (2:1) das Kreuzband gerissen. Calogero Rizzuto und Clemens Fandrich fehlen gelbgesperrt. Außerdem bangt Trainer Daniel Meyer noch um den erkrankten Tom Baumgart und um Florian Krüger, der an Rückenproblemen laboriert. „Wir sind im Moment sehr gebeutelt“, sagt Veilchen-Coach Meyer. „Es ist aber auch eine gute Möglichkeit, um andere Jungs reinzurotieren.“

So klingt jemand, der auf eine Welle schwimmt. Rückschläge in positive Energie umwandeln. Hohe Hürden mit dem Schwung des Optimismus angehen. „Es wird eine große Herausforderung für uns. Aber wir haben nach den jüngsten Erfolgen jegliches Recht, Selbstvertrauen zu haben.“, sagt Meyer zur Aufgabe im Holstein-Stadion. Und: „Wir wollen alles raushauen.“ Auch so eine Floskel. Heute Abend zeigt sich, wer es wirklich ernst meint. Flutlicht an.

Von Marco Nehmer

Video mit KSV-Keeper Kenneth Kronholm

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Team-Vergleich Holstein Kiel und FC Erzgebirge Aue
Team-Vergleich Holstein Kiel und FC Erzgebirge Aue ©
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