10. Februar 2020 / 22:28 Uhr

Chaos mit Elfmeter und indirektem Freistoß: Holstein Kiel rettet Heim-Sieg gegen St. Pauli

Chaos mit Elfmeter und indirektem Freistoß: Holstein Kiel rettet Heim-Sieg gegen St. Pauli

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Salih Oezcan brachte Holstein Kiel im Nordduell gegen St. Pauli auf die Siegerstraße.
Salih Oezcan brachte Holstein Kiel im Nordduell gegen St. Pauli auf die Siegerstraße. © Martin Rose/Bongarts/Getty Images
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Seit Oktober warteten die "Störche" auf einen Sieg im eigenen Stadion. Dank eines 2:1-Sieges gegen den FC St. Pauli gehört die Heim-Krise von Holstein Kiel nun vorerst der Vergangenheit an. Drama in der Nachspielzeit: Die Gäste brachten einen Handelfmeter und einen indirekten Freistoß aus fünf Metern nicht im Tor unter.

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Der letzte Dreier im heimischen Holstein-Stadion lag über ein Vierteljahr zurück. Die "Störche" haben den FC St. Pauli und damit auch ihren Heim-Fluch besiegt. Das Team von Trainer Ole Werner bezwang den Kiez-Klub am Montagabend mit 2:1 (1:0). Die Treffer des Abends erzielten Salih Özcan und Janni Serra für Kiel sowie Henk Veerman für St. Pauli. Mit diesem wichtigen Heimerfolg springen die Kieler auf den sechsten Tabellenplatz der 2. Bundesliga, während die Gäste nur noch ein Platz und ein Punkt von Relegationsrang 16 trennt.

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Dabei ging es vor allem in der Nachspielzeit noch einmal richtig rund: Erst gab es einen Handelfmeter für den FC St. Pauli, weil dem Kieler Wahl eine eigene Rettungsaktion an den Arm springt. Der Videobeweis musste eingreifen - und Schiedsrichter Arne Aarnink musste sich selbst einmal vergewissern - und gab den Strafstoß. Den konnte Henk Veermann allerdings nicht verwandeln, Gelios hielt.

Indirekter Freistoß nach Elfmeter-Entscheidung

Doch dann wurde es erst richtig verrückt: Weil Meffert noch am Ball mit dem Fuß dran war, bevor Gelios ihn aufnahm, wertete der Schiedsrichter es als Rückpass. Aus zwei Metern gab es dann einen indirekten Freistoß. Den konnten die Kieler allerdings abblocken. Auch die zwei Ecken danach brachten schlussendlich nichts mehr ein.

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Trotz des Sturmtiefs "Sabine" und ohne den kurzfristig ausgefallenen Fabian Reese erwischten die Hausherren einen guten Start ins Nordduell, auch wenn der FC St. Pauli zunächst defensiv wenig zuließ. In der 30. Minute konnten die Hamburger dem Druck der Kieler jedoch nicht mehr standhalten. Finn Porath schnappte sich den Ball auf Höhe des Strafraums und steckte diesen geistesgegenwärtig auf den eingelaufenen Özcan durch. Dieser vollendete technisch brillant, indem er das Leder direkt nach der Annahme an FCP-Keeper Robin Himmelmann vorbei schob.

Veerman mit Geistesblitz, Serra mit Joker-Tor

Bereits kurz vor dem 1:0 hätte Kiel dank eines haarsträubenden Fehlpasses von Veerman in Führung gehen können, doch Himmelmann rettete mit einer starken Parade. Nach der Halbzeitpause kam allerdings St. Pauli besser aus der Kabine. Ausgerechnet Veerman war es, der seinen Patzer aus der ersten Halbzeit wiedergutmachen, indem er sich in Gerd-Müller-Manier mit dem Rücken zum Tor drehte und das Runde durch die Beine von Torwart Ioannis Gelios ins Eckige beförderte. Ausgleich!

Obwohl St. Pauli weiterhin am Drücker blieb, gelang den Kielern ein bisschen wie aus dem Nichts die erneute Führung (69.), weil Coach Werner ein goldenes Händchen bewiesen und Serra eingewechselt hatte. Nur drei Minuten nach seiner Einwechslung stach der Joker per Kopf. Trotz großer Bemühungen in der Schlussphase blieb dem Team von Jos Luhukay ein erneuter Ausgleichstreffer letztlich verwehrt - trotz Elfmeter und indirektem Freistoß in der Nachspielzeit.

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