10. Mai 2019 / 11:06 Uhr

Holstein Kiel gegen Dynamo Dresden: Ebert-Rückkehr zum Angstgegner

Holstein Kiel gegen Dynamo Dresden: Ebert-Rückkehr zum Angstgegner

Niklas Schomburg
Kieler Nachrichten
Patrick Ebert 2006 im Trikot von Hertha BSC.
Patrick Ebert 2006 im Trikot von Hertha BSC. © Tammo Schwarz
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Am Sonntag (15.30 Uhr) kommt Dynamo Dresden zum letzten Saison-Heimspiel der Störche ins Holstein-Stadion. Die Partie steigt unter klaren Voraussetzungen: Für beide Teams geht es nicht mehr um Auf- oder Abstieg, sondern nur darum, die Saison ordentlich zu Ende zu spielen.

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Während die KSV nach den letzten erfolglosen Wochen aus dem Zweitliga-Aufstiegsrennen ausgeschieden ist, ist Dresden seit dem vergangenen Wochenende alle Abstiegssorgen los. Die SG gewann mit 2:1 gegen den FC St. Pauli und wird auch in der kommenden Saison in Liga zwei spielen. „Es gibt noch zwei Spiele, die wollen wir ordentlich bestreiten und noch Punkte holen“, kündigte Dynamo-Kapitän Patrick Ebert an. Für den 32-Jährigen ist die Partie eine Rückkehr zu den Wurzeln: Ebert wuchs in Kiel auf, schnürte als Kind für die TuS Gaarden und den TSV Russee die Fußballschuhe, ehe es die Familie 1998 nach Berlin zog, wo Ebert in der Jugend von Hertha BSC anheuerte. Es folgte eine schillernde Karriere mit 109 Bundesligaspielen, 45 Partien in der ersten spanischen Liga, einem Gastspiel in Russland und der Rückkehr nach Deutschland 2018.

Das Hinspiel gewannen die Störche mit 2:0, auch in der vergangenen Saison behielt die KSV mit 3:0 und 4:0 klar die Oberhand. Und: Dynamo hat etwas Personalsorgen, Top-Torjäger Moussa Koné und BVB-Leihgabe Dzenis Burnic fehlen gelbgesperrt, der zweitbeste Torschütze Erich Berko mit Außenbandanriss. Doch die Kieler Protagonisten warnen: „Dresden ist auch nach dem Klassenerhalt motiviert, sie werden auch ihren mitreisenden Fans etwas bieten wollen“, erklärte Rechtsverteidiger Jannik Dehm. Die eigenen Anhänger spielen bei Holsteins Heimabschied auch eine Rolle: „Wir wollen unseren Fans zeigen, wie gut wir sind“, sagte KSV-Trainer Tim Walter.

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Zu Saisonbeginn 2015/16 verpflichtete Drittligist Holstein Kiel Steven Lewerenz, der dort mit einem Zweijahresvertrag ausgestattet wurde. 2017 stieg er dann mit der Mannschaft in die 2. Bundesliga auf. In der Zweitligasaion 2017/18 absolvierte Lewerenz 30 Zweitligapartien für die Kieler und trug mit acht Saisontoren maßgeblich zum Erreichen des dritten Tabellenplatzes bei. Am 5. Januar 2019 schloss er sich bis zum Saisonende dem Zweitligisten 1. FC Magdeburg an. Seine Bilanz im Trikot der Störche: 110 Partien (30 Tore). ©

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