03. September 2018 / 22:21 Uhr

Holstein Kiel gewinnt 2:1 gegen den 1. FC Magdeburg

Holstein Kiel gewinnt 2:1 gegen den 1. FC Magdeburg

Andrè Haase
Kieler Nachrichten
KSV-Kapitän David Kinsombi (mi.) gewinnt ein Kopfballduell gegen Philip Türpitz (li.).
KSV-Kapitän David Kinsombi (mi.) gewinnt ein Kopfballduell gegen Philip Türpitz (li.). © Frank Molter/dpa
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Alexander Mühling und Aaron Seydel drehen die Partie.

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Vor 9314 Zuschauern im Holstein Stadion gewann Gastgeber Holstein Kiel gegen den Aufsteiger vom 1. FC Magdeburg am Montagabend nach Toren von Alex Mühling (75.) und Aaron Seydel (87.), bei einem Gegentreffer von Philip Türpitz mit 2:1.

Nach den ersten 15 Minuten waren die Gäste aus Magdeburg durchaus die bessere Mannschaft. Zwar spielte Kiel ordentlich mit, allerdings hat der FCM die besten Chancen. Erst war es Erdmann in der dritten Minute mit dem Kopf, der aus acht Metern an Kenneth Kronholm im Kieler Gehäuse scheiterte. In der zwölften Minute war es Costly, der freistehend nur Zentimeter am linken Pfosten vorbeischoss. In der 25. Spielminute dann die erste Chance für die Gastgeber. Mathias Honsak scheiterte nach einer Flanke von Alex Mühling mit einem Kopfball an Jasmin Fejzic im Tor des 1. FCM. Vier Minuten später verzog Alex Mühling aus 16 Metern knapp. Danach neutralisierten sich beide Teams, ohne nennenswerte Torchancen herauszuspielen.

Holstein Kiel gegen den 1. FC Magdeburg in Noten.

Kenneth Kronholm. Note 3,5. Kaum beschäftigt, beim Gegentor machtlos. Zur Galerie
Kenneth Kronholm. Note 3,5. Kaum beschäftigt, beim Gegentor machtlos. ©

Seydel bringt Stadion zum Toben

Die zweite Halbzeit begann mit einer Chance für Janni Serra (49.), doch Jasmin Fejzi im Kasten der Gäste hatte keine Mühe, den Schuss abzuwehren. Große Aufregung in der 55. Spielminute. Nach einem Zuspiel in den Rücken der Abwehr war Costly plötzlich durch und wurde von Jonas Meffert kurz hinter der Mittellinie zu Boden gerissen. Schiedsrichter Kampka entscheidet nicht auf Notbremse und Platzverweis sondern beließ es bei einer Gelben Karte.

Bilder vom Spiel Holstein Kiel gegen den 1. FC Magdeburg

Der Sportdirektor von Holstein Kiel, Fabian Wohlgemuth, spricht während eines TV-Interviews vor dem Anpfiff. Zur Galerie
Der Sportdirektor von Holstein Kiel, Fabian Wohlgemuth, spricht während eines TV-Interviews vor dem Anpfiff. ©

Dann der Schock für die KSV Holstein. Nach einer Flanke von Christian Beck stand Philip Türpitz goldrichtig und schob zum 1:0 für die Gäste ein. Die größte Chance zum Ausgleich hatte Alexander Mühling nach einer Flanke von Johannes van den Bergh, doch der Kopfball des Mittelfeldakteurs ging aus kurzer Distanz knapp am Tor vorbei. In der 75. Minute dann doch der Ausgleich für die Störche. Ein Freistoß von Mühling fand den Weg durch Freund und Feind in das Tor von Fejzic. Joker Aaron Seydel brachte mit seinem Siegtreffer in der 87. Spielminute das Stadion zum Toben.

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Diese Spieler haben Holstein Kiel in der Vergangenheit geprägt:

Zur Saison 2015/16 wechselte Dominik Schmidt von Preußen Münster zu Holstein Kiel. Bei den „Störchen“ war Schmidt in der Innenverteidigung bis November 2019 unter wechselnden Cheftrainern Stammkraft. 2017 stieg er mit der Mannschaft in die 2. Bundesliga auf, ein Jahr später scheiterte man in der Aufstiegsrelegation am VfL Wolfsburg. Bis zu seinem Vertragsende im Sommer 2020 stand der Berliner in 154 Pflichtspielen für Kiel auf dem Platz und war zeitweise auch stellvertretender Mannschaftskapitän. Zur Saison 2020/21 wechselte er zum Drittligisten MSV Duisburg. Zur Galerie
Zur Saison 2015/16 wechselte Dominik Schmidt von Preußen Münster zu Holstein Kiel. Bei den „Störchen“ war Schmidt in der Innenverteidigung bis November 2019 unter wechselnden Cheftrainern Stammkraft. 2017 stieg er mit der Mannschaft in die 2. Bundesliga auf, ein Jahr später scheiterte man in der Aufstiegsrelegation am VfL Wolfsburg. Bis zu seinem Vertragsende im Sommer 2020 stand der Berliner in 154 Pflichtspielen für Kiel auf dem Platz und war zeitweise auch stellvertretender Mannschaftskapitän. Zur Saison 2020/21 wechselte er zum Drittligisten MSV Duisburg. ©