25. Januar 2020 / 20:29 Uhr

Holstein Kiel gewinnt Gottschi-Cup - 2:1-Finalsieg gegen VfB Lübeck

Holstein Kiel gewinnt Gottschi-Cup - 2:1-Finalsieg gegen VfB Lübeck

Volker A. Giering
Lübecker Nachrichten
Peter Gagelmann, Volker Giering und Gerd Eißing bei der Scheckübergabe. 
Peter Gagelmann, Volker Giering und Gerd Eißing bei der Scheckübergabe.  © 54°/Garve
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Die Buzzerboys holen nach Neunmeterschießen gegen den HSV den dritten Platz

Flotter Budenzauber wurde den 500 Zuschauern beim Benefizturnier um den 6. Gottschi-Cup in Bad Schwartau geboten. Die zehn teilnehmenden Mannschaften schossen insgesamt 84 Tore in 24 Spielen. Erstmaliger und verdienter Turniersieger wurde Holstein Kiel dank eines 2:1-Sieges im Finale gegen den Landesrivalen VfB Lübeck.

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6. Gottschi-Cup: Bilder aus der Jahnhalle in Bad Schwartau

Ein Blick in die Kabine der Buzzerboys: Teammanager Sunny Singh und Trainer Torsten Flocken erläutern die Taktik.  Zur Galerie
Ein Blick in die Kabine der Buzzerboys: Teammanager "Sunny" Singh und Trainer Torsten Flocken erläutern die Taktik.  ©

Ex-Bundesliga-Schiedsrichter Peter Gagelmann in der Jahnhalle

Das Turnier kam zunächst nur schwer in die Gänge. In den ersten drei Spielen fielen nur zwei Tore. Auf der Tribüne schaute sich Schirmherr Peter Gagelmann das Treiben an. Am Vormittag war der frühere Fifa-Schiedsrichter aus Bremen noch Golfspielen an der Ostsee im Maritim Golfpark in Warnsdorf – gemeinsam mit Ex-Bundesliga-Profi Dr. Bernd Brexendorf. Eigentlich wollten beide gemeinsam in die Jahnhalle kommen. Doch der Mitbegründer der Nordostsee-Auswahl zog sich eine schwere Knieverletzung zu und ließ sich stattdessen im Krankenhaus behandeln. „Dass am Anfang wenig Tore fallen, ist normal. Alle Teams wollen erstmals gucken, wo sie stehen. Wichtig ist, dass man respektvoll miteinander umgeht“, sagte Gagelmann dem LN-Sportbuzzer.

Ex-VfBer Dietmar Hirsch aus NRW zum Gottschi-Cup

Die weiteste Anreise hatte der Ex-VfBer Dietmar Hirsch (Nordostsee-Auswahl), der vor einem Wohnsitzwechsel von Kassel zurück nach Nordrhein-Westfalen nach Rheinberg (bei Duisburg) steht. Das erste Mal dabei war die Traditionsmannschaft des FC St. Pauli unter anderem mit „Boller“ Jeschke, Holger Wehlage, Dirk Dammann und dem früheren Regionalliga-Trainer des SV Eichede, Jörn Großkopf. „Wir nehmen an vielen Veranstaltungen teil. Es macht einfach immer noch Spaß“, sagte Großkopf. Ab dem vierten Spiel ging es dann Schlag auf Schlag. Erst gewann der VfB Lübeck mit 3:0 gegen Eutin 08, ehe auch Holstein Kiel (5:1 gegen die Nordostsee-Auswahl), Hamburger SV (4:0 gegen Phönix Lübeck) und die LN-Buzzerboys (7:1 gegen Niederegger) echte Ausrufezeichen setzten. Mit einem weiteren Sieg aus zwei Spielen gegen den VfB Lübeck (0:1) und Eutin 08 (7:0) zogen die Buzzerboys ins Halbfinale ein.


Dietmar Hirsch beim Gottschi-Cup im Interview

Besonders stark präsentierten sich die „Störche“ von Holstein Kiel. „Ich bin selbst etwas überrascht, wie gut es läuft“, meinte Torwart Michael Frech (früher VfB Lübeck). Im Halbfinale kam es zum Duell gegen die Buzzerboys. Die Kieler siegten glücklich 1:0 und Frech avancierte mit drei starken Paraden zum Matchwinner. Das goldene Tor fiel vier Sekunden vor Schluss. Die Elf von Buzzerboys-Trainer Torsten Flocken tröstete sich mit Platz drei – 3:2 im Neunmeterschießen gegen den HSV. Die Rothosen hatten das zweite Halbzeit glatt mit 0:2 gegen den VfB Lübeck verloren. Es ist die Woche der Grün-Weißen, nachdem schon das eigene Regionalliga-Team das Testspiel gegen die Zweitliga-Profis mit 5:2 gewonnen hatte. Im anschließenden Finale zogen Sören Warnick, Oliver Schaufert & Co. aber den Kürzeren. Während Daniel Pauls (VfB Lübeck) mit sechs Toren bester Torschütze des Turniers wurde, wurden der VfBer René Lübcke zum besten Spieler und „Micha“ Frech zum besten Torhüter ausgezeichnet.

Das sind die Buzzerboys beim 6. Gottschi-Cup.

Wer wird beim 6. Gottschi-Cup im Dress der Buzzerboys für den guten Zweck an den Start gehen? In der folgenden Galerie stellen wir euch den diesjährigen Kader vor... Zur Galerie
Wer wird beim 6. Gottschi-Cup im Dress der Buzzerboys für den guten Zweck an den Start gehen? In der folgenden Galerie stellen wir euch den diesjährigen Kader vor... ©

Beim Gottschi-Cup wurde aber in erster Linie für den guten Zweck geklickt. So übergab LN-Mitarbeiter Volker Giering vor dem Beginn einen Scheck über 800 Euro an den Verein Mukoviszidose, den Gerd Eißing aus dem Bundesvorstand entgegen nahm. Die Buzzerboys hatten 700 Euro als Turniersieger beim Confima-Cup Ende Dezember eingespielt. Hinzu kam ein Betrag von 100 Euro von Grün-Weiß Siebenbäumen. Insgesamt kam ein Betrag von rund 7500 Euro zusammen. Das Kaufhaus Matzen aus Bad Schwartau zahlte für jedes Tor 10 Euro.