29. Mai 2019 / 11:41 Uhr

Holstein Kiel: Hannovers U23-Trainer Dabrowski Trainerkandidat bei den Störchen

Holstein Kiel: Hannovers U23-Trainer Dabrowski Trainerkandidat bei den Störchen

Marco Nehmer
Kieler Nachrichten
Möglicher Walter-Nachfolger: Christoph Dabrowski.
Möglicher Walter-Nachfolger: Christoph Dabrowski. © imago images / Joachim Sielski
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Zweite Liga: Hannovers U23-Trainer einer der Kandidaten – Südkoreanischer Linksverteidiger unterschreibt

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Gegen 21:55 Uhr am Montagabend dürfte das Sofa von Tim Walter einige Schleifspuren abbekommen haben – vom Zusammensacken des ehemaligen Holstein- und Bald-Stuttgart-Trainers im Polster. Abpfiff in Köpenick, Union Berlin ist durch ein 0:0 im Rückspiel der Bundesliga-Relegation erstmals erstklassig. Der VfB steigt ab. Und Walter, der sich auf Nachfrage nicht zur neuen Situation äußern wollte, damit nicht auf. Es gibt also in der kommenden Saison der Zweiten Fußball-Bundesliga das Wiedersehen mit Holstein Kiel.

Wird es Thomas Reis, Dabrowski oder doch ein anderer?

Nur: Wer wird dann auf der Trainerbank der Störche sitzen? Mit Thomas Reis, Coach der U19 des VfL Wolfsburg, haben sich die Verantwortlichen um Sportdirektor Fabian Wohlgemuth bereits in Kiel getroffen. Er dürfte einer der Favoriten auf den Posten sein. Und doch kursieren noch weitere Namen. Unter anderem: Christoph Dabrowski. Nach Informationen der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung, Partnerzeitung im RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND), hat Holstein auch zum U23-Trainer von Hannover 96 Kontakt aufgenommen.

Dabrowski führte die zweite Mannschaft der Niedersachsen in der abgelaufenen Regionalliga-Saison auf den sechsten Platz, hatte zuvor die U17 und die U19 der Hannoveraner betreut. Der 40-Jährige, der zwischen 1998 und 2013 für Werder Bremen, Arminia Bielefeld, Hannover 96 und den VfL Bochum gespielt hatte, gilt als fähiger Trainer und gehörte bis zuletzt zum Kreis der Kandidaten für den Posten des 96-Cheftrainers. Durch die Verpflichtung von Mirko Slomka schaut er nun in die Röhre – und wäre frei für Holstein. Sein Vertrag an der Leine endet am 30. Juni.

Einer geht, ein anderer kommt: Masaya Okugawa (li., Leihe beendet) im Duell mit Young-Jae Seo. Der 24-Jährige, zuletzt in Duisburg, erhält einen Einjahresvertrag – mit der Option auf mehr.
Einer geht, ein anderer kommt: Masaya Okugawa (li., Leihe beendet) im Duell mit Young-Jae Seo. Der 24-Jährige, zuletzt in Duisburg, erhält einen Einjahresvertrag – mit der Option auf mehr. © Paesler, Uwe
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Unterdessen ist die KSV zumindest bei der Kaderplanung wieder einen Schritt weiter. Gestern Morgen gab der Klub bekannt, sich wie erwartet die Dienste von Young-Jae Seo gesichert zu haben. Der 23 Jahre alte Linksverteidiger kommt von Absteiger MSV Duisburg zu den Störchen. „Die sportliche Ausrichtung von Holstein Kiel, ein technisch anspruchsvoller, attraktiver Spielstil, ein tolles Umfeld und eine junge Mannschaft, auf die ich sehr neugierig bin, haben mich sofort überzeugt“, sagte Seo – der seinerseits nicht zuletzt mit seinem Auftritt in Kiel am 33. Spieltag überzeugt hatte.

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Verstärkung in der Abwehrreihe

„Seo hat in der Partie gegen uns nochmals gezeigt, was ihn auszeichnet“, sagte Wohlgemuth über den Neuzugang. Er erklärte: „Technisch gut ausgebildet, dribbel- und spielstark, bietet er eine Alternative in unserer Defensivreihe.“ Kurios: Seo, zwischen 2015 und 2018 beim Hamburger SV II, unterschrieb bei Holstein nur für ein Jahr. Nach Informationen unserer Zeitung beinhaltet der Kontrakt eine Klausel, nach der er sich ab einer gewissen Anzahl an Startelf-Einsätzen automatisch verlängert.

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