16. September 2019 / 08:32 Uhr

Holstein Kiel II feiert Doppelpacker Laurynas Kulikas

Holstein Kiel II feiert Doppelpacker Laurynas Kulikas

Jan-Philipp Wottge
Kieler Nachrichten
Holsteins Torjäger Laurynas Kulikas hebt den Ball über Altonas Keeper Tobias Grubba zur 1:0-Führung ins Netz.
Holsteins Torjäger Laurynas Kulikas hebt den Ball über Altonas Keeper Tobias Grubba zur 1:0-Führung ins Netz. © Wottge
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Die Jungstörche sind wieder auf Flughöhe: Vor 330 Zuschauern im Citti Fussball Park siegte Holstein Kiel II in der Regionalliga Nord gegen den Aufsteiger Altona 93 mit 4:2 und schob sich mit dem sechsten Saisonsieg auf Platz drei. Die KSV ist nun erster Verfolger des Favoritenduos VfL Wolfsburg II und VfB Lübeck.

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„Das hätte auch ins Auge gehen können“, bekannte KSV-Doppelpacker Laurynas Kulikas nach dem 4:2-Arbeitssieg gegen die Hamburger. Tat es aber nicht, weil der 25-jährige Angreifer nach Coffie-Flanke zum erlösenden 3:2 (75.) einköpfte. Es war der sechste Kulikas-Treffer der Saison und gleichzeitig ein echter Stimmungskiller für die knapp 70 mitgereisten Altona-Fans. Die waren kurz zuvor noch auf Wolke sieben, weil Marco Schultz (67.) und Bujar Sejdija (70.) binnen 240 Sekunden die Kieler 2:0-Führung aus der ersten Halbzeit egalisiert hatten.

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Voller Einsatz: Holsteins Kapitän Tjorve Mohr (li.) und Altonas Ersen Asani (re.) schonen sich nicht im Zweikampf. Zur Galerie
Voller Einsatz: Holsteins Kapitän Tjorve Mohr (li.) und Altonas Ersen Asani (re.) schonen sich nicht im Zweikampf. ©
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45 Minuten lief es gut für die Jungstörche. Altona entwickelte bis auf eine Büyükdemir-Chance (18.) nur wenig Durchschlagskraft, weil Holstein die Räume eng hielt und aktiv gegen den Ball arbeitete. Zudem glänzte die Werner-Elf mit Effektivität. Kulikas chipte den Ball nach Niebergall-Schnittstellenpass lässig über Altonas Keeper Tobias Grubba zum 1:0 (11.) ins Netz. Tom Baller legte im Fallen nach Kulikas-Rückpass das 2:0 (29.) nach. Johann Bergers Schuss aus 25 Metern faustete Grubba zur Ecke weg.

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Altonas Trainer Berkan Algan stellte nach der Halbzeit um. Und urplötzlich waren die Gäste im Spiel. Aggressiver, bissiger und offensiver. „Wir haben die Spielkontrolle verloren, waren im eigenen Ballbesitz zu passiv“, monierte Werner. Die Folge: Altona glich aus – dann traf Kulikas. Der erneute Wendepunkt im Spiel. „Wir sind über den Willen zurückgekommen. Das zeigt den Charakter dieses Teams. Dass es gegen Altona nicht leicht ist, Chancen zu erspielen, wussten wir. Vier Tore sind noch keiner Mannschaft gegen die gelungen“, erklärte Werner.

Treffer Nummer vier erzielte Tim Siedschlag, der am vergangenen Montag zum zweiten Mal Vater geworden war, per Foulelfmeter in der Nachspielzeit (90.+6). Zuvor hatte Altonas Dallas Sike Aminzadeh Holsteins einschussbereiten Angreifer Mats Facklam zu Fall gebracht. „Jetzt sind wir Dritter. Irgendwie ziemlich gut“, sagte Kulikas. Am kommenden Sonntag (15 Uhr) geht es für die Jungstörche zum Lüneburger SK Hansa.

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